Sehr geehrte Frau Kollegin!
Sehr geehrter Herr Kollege!

 

KAV gibt Timeline für Neuorganisation vor
Die interimistischen Leiter des Wiener Krankenanstaltenverbunds (KAV), Thomas Balazs, Evelyn Kölldorfer-Leitgeb und Michael Binder, haben bei einer Pressekonferenz mit Gesundheitsstadträtin Sandra Frauenberger am vergangenen Freitag ihre Arbeitsschwerpunkte präsentiert. Dazu gehören neben der Vorbereitung des KH Nord auf die Inbetriebnahme 2018 die Verbesserung des Betriebsklimas und der Führungskultur.

So werde die Position des Generaldirektors erst ausgeschrieben, wenn die neue Rechts- und Organisationsform des KAV feststehe, bis dahin würde die interimistische Leitung übernehmen. Wie die neue Rechtsform aussehen soll, soll Ende Mai feststehen. Das heiße aber nicht, dass es dann auch schon eine politische Entscheidung darüber gebe. Derzeit sei man dabei, die verschiedenen möglichen Rechts- und Organisationsformen, die eine Arbeitsgruppe erstellt hatte, zu bewerten.

Bezüglich des KH Nord bekräftigte man, dass dieses 2018 nach dem Probebetrieb in den Patientenbetrieb wechsle und man heuer im Laufe des Jahres noch die bauliche Fertigstellung abschließen werde. Ende des Jahres soll die Umsiedlung ins Krankenhaus Nord stattfinden, der konkrete Zeitraum werde im Herbst festgelegt. Wann genau der erste Patient behandelt werden könne, könne der KAV aber noch nicht sagen.

Auch an der Führungskultur und am Betriebsklima wolle man arbeiten, was ja auch Forderungen der Wiener Ärztekammer aus dem Warnstreik von letztem Herbst waren. So werde man neben den eigens organisierten Maßnahmen auch weiter an den Gesprächen und Arbeitsgruppen mit Personalvertretern und der Ärztekammer festhalten.

Die Ärztekammer wird jedenfalls den KAV und die Stadträtin an ihren Aussagen in dieser Pressekonferenz und ihren diesbezüglichen Taten messen und weiterhin zwei wachsame Augen auf die derzeit stattfindenden Transformationsprozesse im KAV werfen. Für die Ärztekammer ist es nach wie vor essenziell, dass der ärztliche Sachverstand eingebunden wird und bestenfalls auch eine Ärztin oder ein Arzt mit Erfahrung das Steuer in die Hand nehmen muss.


ÖÄK-PK: Rückblick auf ein Jahr ELGA im Spital
Vergangene Woche resümierte die Österreichische Ärztekammer (ÖÄK) im Rahmen einer Pressekonferenz "ein Jahr ELGA im Spital". Laut ÖÄK und dem Obmann der Bundeskurie angestellte Ärzte und Vizepräsident der Österreichischen Ärztekammer, Harald Mayer, bestehe mit der elektronischen Gesundheitsakte (ELGA) in der derzeitigen Form im Spital kein zusätzlicher Nutzen, geschweige denn eine Arbeitserleichterung. Mayer: "Wir blicken auf ein Jahr ELGA im Spital zurück und müssen feststellen: Ärztinnen und Ärzte verbringen noch mehr Zeit vor dem Computer, anstatt sich ihren Patientinnen und Patienten widmen zu können."

Die gesamte Presseunterlage der Pressekonferenz können Sie hier nachlesen.


Bewerbung für den Theodor Billroth-Preis und den Forschungsförderungspreis der Erste Bank jetzt möglich
Wie jedes Jahr honorieren die Wiener Ärztekammer sowie die Erste Bank der oesterreichischen Sparkassen AG auch heuer wieder den wissenschaftlich tätigen Nachwuchs mit einem Preisgeld von je EUR 7.500. Es können Arbeiten eingereicht werden, welche die Ergebnisse eigener wissenschaftlicher Tätigkeit beziehungsweise experimenteller Untersuchungen aus einem Fachgebiet der Medizin zum Gegenstand haben. Die Arbeiten dürfen weder vor dem 1. Juni des Vorjahrs in schriftlicher Form veröffentlicht, noch für einen anderen Preis eingereicht worden sein.

Wir freuen uns über Ihre Beiträge, die Sie bis 31. Mai 2017 einbringen können.
Alle Details hierzu können Sie in den Statuten auf unserer Webseite hier nachlesen. 

 

 

Wir sind für Feedback, Wünsche und Anregungen stets offen. Diese bitte an: kurie.ang@aekwien.at.

Mit kollegialen Grüßen

Ihre Kurie angestellte Ärzte