Sehr geehrte Frau Kollegin!
Sehr geehrter Herr Kollege!

 

Wiener Ärztekammer fordert Konkretisierungen bei neuem Gesetzentwurf zu Rufbereitschaft
Wie bereits medial berichtet wurde, wird derzeit ein neuer Gesetzentwurf zur Rufbereitschaft in Wien vorbereitet. Die Wiener Ärztekammer steht dem Gesetzentwurf grundsätzlich nicht negativ gegenüber - allerdings müssen noch einige Punkte geklärt werden, die auch bereits bei Gesundheitsstadträtin Sandra Frauenberger deponiert sind. So fordert die Ärztekammer Schutzrechte für Turnusärzte, die implementiert werden müssen, um sicherzustellen, dass Turnusärzte aufgrund von Rufbereitschaftsabenden nicht alleine an der Abteilung Dienste versehen. Außerdem müssen für den Wiener Krankenanstaltenverbund noch die besoldungs- und arbeitsrechtlichen Rahmenbedingungen ausgemacht werden. Daher gilt es aus Sicht der Ärztekammer, noch ein ganzes Paket zu verhandeln, das mit diesem Gesetzentwurf zusammenhängt.


ÖÄK: Reminder Programm "IN FUSION" am 28. April 2017
Wie wir Ihnen bereits angekündigt haben, findet die nächste "IN FUSION"-Veranstaltung der Bundeskurie angestellte Ärzte der Österreichischen Ärztekammer" am Freitag, 28. April 2017, von 9.00 bis 16.30 Uhr in den Wiener Sophiensälen statt. Das Programm dazu können Sie jetzt hier nachlesen.


Neuer telefonischer Beratungsdienst: Services der Wiener Ärztekammer mit an Bord
Das im Bundeszielsteuerungsvertrag "Zielsteuerung Gesundheit" beschlossene und bundesweit einheitliche telefonische Erstkontakt- und Beratungsservice (TEWEB) ist unter dem Namen "Gesundheitsberatung" in einer Pilotphase bis Ende 2018 angelaufen. Die Wiener Ärztekammer unterstützt den neuen Dienst mit ihren eigenen bereits bestehenden Services von Anfang an. Wir sehen den städtischen Willen zur Zusammenarbeit mit der Ärzteschaft "als positiven Schritt in die richtige Richtung, um die Wiener Gesundheitsversorgung weiter zu verbessern."

Die gesamte Pressemitteilung der Wiener Ärztekammer zu dem Thema können Sie hier nachlesen.


ÖÄK ad Gesundheitsberufe: Qualitätssicherung muss Patienteninteressen im Mittelpunkt haben
Die Qualität und die Evaluierung derselben stellen zentrale Punkte im Gesundheitswesen dar, betonte ÖÄK-Vizepräsident Karl Forstner anlässlich des 7. Tags der Gesundheitsberufe, der zuletzt in Wien stattfand. Allerdings sei dabei immer wieder kritisch zu hinterfragen, ob die erhobenen Ergebnisse auch tatsächlich die Wirklichkeit abbildeten. "Es darf nicht sein, dass die Messung zu einem überbordenden bürokratischen Selbstzweck hochstilisiert wird, die weder einen Nutzen an sich hat noch dem Einsatz der Mitarbeiter im Gesundheitswesen gerecht wird", so Forstner. Sie müsse dazu dienen, Einblick in Abläufe und Systeme zu erhalten. Dabei geht es um die wirklichkeitsnahe Erfassung von Qualität, damit die Daten für richtungsweisende Entscheidungen genutzt und die Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter im Gesundheitswesen realitätsnah erfasst werden können. "Letztlich macht das Sammeln von Daten nur Sinn, wenn die Zentrierung auf Patienteninteressen gewährleistet ist", bekräftigte Forstner.

Die gesamte Pressemitteilung der Österreichischen Ärztekammer zu dem Thema können Sie hier nachlesen. 

 

Wir sind für Feedback, Wünsche und Anregungen stets offen. Diese bitte an: kurie.ang@aekwien.at.

Mit kollegialen Grüßen

Ihre Kurie angestellte Ärzte