Sehr geehrte Frau Kollegin!
Sehr geehrter Herr Kollege!

 

Thomas Szekeres als Präsident der Ärztekammer für Wien wiedergewählt
Der Präsident der Ärztekammer für Wien heißt abermals Thomas Szekeres. Er wurde von der Vollversammlung der Ärztekammer für Wien bei abgegebenen 90 Stimmen mit 49 Stimmen in der Funktion bestätigt. Szekeres, der mit seiner neuen Liste "Team Thomas Szekeres" angetreten ist und den Mandatsstand seit den letzten Wahlen leicht ausbauen konnte, schaffte wieder eine Koalition, die ihn zum Präsidenten wählte. Damit bleibt ein angestellter Arzt Präsident der Ärztekammer für Wien.

Die gesamte Pressemitteilung können Sie hier einsehen.


Der neue Vizepräsident Wolfgang Weismüller stellt sich vor
Der am 2. Mai 2017 gewählte neue Obmann der Kurie angestellte Ärzte und Vizepräsident der Ärztekammer für Wien, Dr. Wolfgang Weismüller ist seit drei Jahren Vorsitzender des PGA Ärzte im Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV), war bereits in der letzten Legislaturperiode als Sektionsobmann der zur selbstständigen Berufsausübung berechtigten Ärzte aktiv in der Kammer tätig und ist seit 1999 Mitglied der Vollversammlung (angetreten damals als Turnusärzteverteter für die Wahlgemeinschaft) und wurde damals zum ersten Kurienobfrau-Stellvertreter gewählt und ist Vorstandsmitglied seit 14. Mai 2003.

Der Facharzt für Medizinische und chemische Labordiagnostik, der im Kaiser-Franz-Josef Spital tätig ist, möchte den Kurs der letzten Jahre weiter verfolgen, ist doch die Ärztekammer in den letzten fünf Jahren endlich auch zu einer schlagkräftigen Vertretung für die angestellte Ärzteschaft in Wien geworden - dieser Weg soll weiterhin konsequent beschritten werden.

Augenmerk soll aber auch auf der Ausbildung der jungen Kolleginnen und Kollegen liegen, um Weichen für die Zukunft sinnvoll zu stellen, die Ausbildungsqualität zu verbessern und Wiens Spitäler wieder zu attraktiven Arbeitgebern werden zu lassen. Auch das Thema Rufbereitschaft werde eine Herausforderung der nächsten Jahre darstellen. Laut Weismüller müssen vor Einführung einer Rufbereitschaft zunächst alle arbeitsrechtlichen und Haftungsfragen sowie das Thema einer adäquaten Entlohnung geklärt werden.

Die Position der Ärztekammer soll weiterhin bei Verhandlungen mit allen Dienstgebern gestärkt und die Ärztekammer als "DIE" ärztliche Vertretung positioniert werden.

Besonders wichtig ist laut Weismüller aber auch die Zusammenarbeit mit der niedergelassenen Kollegenschaft, da beide Bereiche kommunizierende Gefäße sind und die großen Probleme gemeinsam gelöst werden können.


Die neue Kurienobmann-Stellvertreterin Marina Hönigschmid stellt sich vor
Marina Hönigschmid, seit 2. Mai 2017 neue erste Kurienobmann-Stellvertreterin, befindet sich in Ausbildung zur Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe im Donauspital. Die Ausbildung zur Ärztin für Allgemeinmedizin hat sie 2016 abgeschlossen. Als Mutter von vier Kindern ist ihr die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein großes Anliegen. Sie hat bereits 2011 eine EU-Beschwerde initiiert, die zur Änderung des Krankenanstalten-Arbeitszeitgesetzes (KA-AZG) und damit zu maximal 48 Stunden Arbeitszeit pro Woche und verbessertem Gehaltsschema für Spitalsärzte geführt hat.

Ihr Hauptanliegen für die nächsten fünf Jahre ist eine effizient organisierte ärztliche Ausbildung im Rahmen der gesetzlichen Arbeitszeit, da viel Anwesenheit alleine nicht automatisch gute Ausbildung bedeutet. Ein gesondertes Opt-out für Ausbildungsärzte lehnt sie daher grundsätzlich ab. Jegliche Anwesenheit im Krankenhaus ist Arbeitszeit und muss als solche dokumentiert und abgegolten werden. Zeit für Ausbildung, Einschulung sowie Forschung sind in der Personalbedarfsberechnung gesondert zu berücksichtigen. Die Ausbildung sollte auf relevante Tätigkeiten für das ärztliche Berufsbild fokussiert sein, daher muss der mitverantwortliche Tätigkeitsbereich lückenlos umgesetzt sein.

Ein weiteres besonderes Anliegen ist ihr die Begrenzung von maximal zu betreuenden Patienten an einer Abteilung im Nachtdienst. Nicht besetzte Dienstposten sollen so rasch wie möglich nachbesetzt werden.

Hönigschmid freut sich auf gute überfraktionäre Zusammenarbeit im Sinne aller Ärztinnen und Ärzte!


Der neue Kurienobmann-Stellvertreter Kurt Stastka stellt sich vor
Kurt Stastka wurde am 2. Mai 2017 von der Vollversammlung zum zweiten Kurienobmann-Stellvertreter gewählt. Stastka ist seit Februar 2015 Vorstand der Abteilung für Psychiatrie im Kaiser-Franz-Josef-Spital. Er ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin und Psychotherapeut, vertritt ein breites bio-psycho-soziales Paradigma ärztlicher Kunst und tritt für eine bedarfsgerechte Grundversorgung "state of the art" ein.

Seine wichtigsten Anliegen sieht der Stastka in folgenden Punkten: Eine adäquate Personalausstattung sei infolge des neuen KA-AZG und der abteilungs- und organisationsstrukturellen Veränderungen durch unter anderem Masterpläne und Spitalsplan 2030 sowie deren Auswirkung auf die qualitative und quantitative Versorgung nötig. Zeitgerechte Nachbesetzungen bei Personalabgang seien zu gewährleisten, um die Teams funktionsfähig und mit einem positiven Betriebsklima stabil und engagiert zu erhalten. Nicht Mindestwerte sondern betriebsorganisatorische Optimalwerte seien essenziell, um effizient zum Wohle der Patienten arbeiten zu können. Eine an den demografischen Entwicklungen auszurichtende Anzahl an Ausbildungsstellen sei ebenfalls vonnöten. Von besonderer Bedeutung sei die Ausbildungsqualität junger Kolleginnen und Kollegen in den dafür notwendigen organisatorischen und strukturellen Rahmenbedingungen. Die Möglichkeit zur Fortbildung innerhalb der Dienstzeit müsse gewährleistet werden, da diese qualitätssichernd nicht nur im Sinne der Patienten, sondern auch der Dienstgeber sei. Eine marktgerechte Honorierungsanpassung der ärztlichen Leistung müsse ebenfalls regelmäßig umgesetzt werden, um eine weitere Ärzteabwanderung zu verhindern. 

 

 

Wir sind für Feedback, Wünsche und Anregungen stets offen. Diese bitte an: kurie.ang@aekwien.at.

Mit kollegialen Grüßen

Ihre Kurie angestellte Ärzte