Sehr geehrte Frau Kollegin!
Sehr geehrter Herr Kollege!

 

Rechnungshof fordert klare Entscheidung zu Struktur des KAV
Mit rund 29.000 Bediensteten ist der Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) innerhalb der Wiener Stadtverwaltung die bei weitem größte Dienststelle. Laut Rechnungshof gäbe es seit fast 30 Jahren Empfehlungen und Bestrebungen nach einer weitgehenden Selbstständigkeit des KAV - trotzdem sei er nach wie vor als Teil des Magistrats der Stadt Wien ohne eigene Rechtspersönlichkeit. Er könne daher weder den Dienstposten-, noch den Wirtschaftsplan oder die Unternehmensstrategie ohne Gemeinderat bzw. Stadträtin festlegen. Der Rechnungshof empfiehlt daher in seinem finalen Bericht nun, die Herauslösung des KAV aus der Magistratsverwaltung zu prüfen und eine klare Entscheidung zu treffen.

Die Presseaussendung mit den wesentlichsten Ergebnissen können Sie hier nachlesen, den gesamten Bericht können Sie hier einsehen.


Sonderklasse KAV und AKH: Starker Zahlungsrückgang bei den Privatversicherungen
In den letzten Monaten ist es bei den Sonderklassegeldern im Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) und im AKH Wien verstärkt zu Zahlungseinbrüchen gekommen. Gründe dafür sind vermehrte Kürzungen der Versicherungen; zudem dürften einige Versicherungen administrative Probleme bei den Auszahlungen haben. Die Ärztekammer für Wien ist hier bereits im intensiven Kontakt mit den Versicherungen und hat begonnen die gesetzlich zustehenden Verzugszinsen bei den Versicherungen einzufordern. Wir werden Sie dazu selbstverständlich auf dem Laufenden halten.


Weltweiter Cyberangriff: Krankenhäuser in Großbritannien betroffen
In einer weltweiten Cyberattacke haben Hacker zehntausende Computer lahmgelegt und zahllose Unternehmen und Behörden blockiert. Die sogenannte Ransomware verschlüsselt Computerdaten, die danach nur gegen Zahlung einer Gebühr entschlüsselt werden können. In Großbritannien hatte die Attacke das Gesundheitssystem teilweise lahmgelegt, mehr als 40 Krankenhäuser waren betroffen. Durch den Angriff kam es zu massiven Verzögerungen in Krankenhäusern, Rettungswagen wurden in andere Einrichtungen umgeleitet. Mittlerweile konnten nahezu alle betroffenen Krankenhäuser ihre Arbeit wieder aufnehmen. In Österreich gab es vorerst weniger als ein Dutzend Fälle, welche Firmen aus verschiedenen Branchen, etwa ein Hotel und ein Technologieunternehmen, betrafen. Bei Schadprogrammen dieser Art werden die Computer befallen, wenn zum Beispiel ein Nutzer einen fingierten Link in einer E-Mail anklickt oder ein angehängtes Zip-File öffnet, welches den Schadcode enthält. Eine klassische Antiviren-Software ist oft machtlos.

Um eine Verbreitung des Virus im Haus möglichst auszuschließen, fordern wir Sie auf folgende Verhaltensregeln unbedingt zu beachten:

  • Löschen Sie E-Mails mit unbekannter oder dubioser Herkunft
    Klicken Sie auf keinen Fall auf im E-Mail enthaltene Dateianhänge oder Internet-Links
  • Rufen Sie im Internet auf keinen Fall Seiten mit dubiosen Inhalten auf
    Beispiele: Angebliche Bezahlung von Rechnungen, Lockangebote, angebliche Gewinne, etc.
  • Sollten beim Aufruf einer Internetseite Bestätigungen verlangt werden, die nicht üblich sind, schließen Sie den Internet Browser
    Beispiele: "Klicken Sie OK", damit Sie ein Bild schärfer sehen oder damit ein Dokument, in dem nicht lesbare Zeichen erscheinen, lesbar wird

 

 

Wir sind für Feedback, Wünsche und Anregungen stets offen. Diese bitte an: kurie.ang@aekwien.at.

Mit kollegialen Grüßen

Ihre Kurie angestellte Ärzte