Sehr geehrte Frau Kollegin!
Sehr geehrter Herr Kollege!

 

Ärztekammer: Unfallversorgung in Wien muss gesichert bleiben
Für die Wiener Ärztekammer ist die Sperre des Schockraums im Unfallkrankenhaus Lorenz Böhler von Samstag- bis Dienstagfrüh "eindeutig der falsche Weg". Es dürfe nicht sein, dass den Ärztinnen und Ärzten im "Flaggschiff der Unfallchirurgie in Wien" die Behandlung von schwer verletzten Patienten unter Androhung von disziplinarrechtlichen Konsequenzen verboten werde, kritisiert man seitens der Ärztekammer, die der Belegschaft ihre "volle Unterstützung" zusichert.

Ihren Unmut über die Zustände und die weiteren Pläne der AUVA haben gestern, Dienstag, auch die Belegschaft des Spitals bei einer soeben beendeten Betriebsversammlung ausgedrückt. Dabei wurde eine Resolution mit folgendem Wortlaut einstimmig beschlossen:

"Die Mitarbeiter fordern, so wie bisher eine uneingeschränkte Versorgung unserer Patienten auf höchstem Niveau durchführen zu dürfen. Folgende Voraussetzungen sind dafür erforderlich:

  • Aufrechterhaltung ausreichender Dienstmannschaften in allen Berufsgruppen, um eine Vollversorgung gewährleisten zu können.
  • Ausreichende Bettenkapazitäten auf der Intensivstation Level II mit einer anästhesiologischen 24-Stunden-Versorgung.
  • Ausreichende radiologische Versorgung vor Ort mit mindestens vier Fachärzten laut Dienstpostenplan.
  • Durchführung dringend notwendiger Instandhaltungsarbeiten am Hubschrauberlandeplatz zur Aufrechterhaltung der Betriebsbewilligung über den 31. Dezember 2017 hinaus.
  • Rücknahme des Behandlungsverbots schwer verletzter Patienten im Schockraum.
  • Definitivstellung des ärztlichen Leiters zur Gewährleistung der zugesicherten Gleichbehandlung in einem eventuell zukünftigen Traumazentrum.
  • Aufrechterhaltung der eigenständigen Organisationsstruktur, Dienstplangestaltung und der medizinischen Selbstständigkeit."

Die gesamte Presseaussendung zu diesem Thema können Sie hier nachlesen.

Das Thema wurde auch von den Medien bereits aufgegriffen, es berichtet dazu unter anderem der ORF in Wien Heute.


Sommersperre der Kinderabteilung und Kinderambulanz der KA Rudolfstiftung
Die Fachgruppe für Kinder- und Jugendheilkunde darf Sie auf folgenden Umstand hinweisen:

Vom 29.07.2017 bis 31.08.2017 schließt die Krankenanstalt Rudolfstiftung die Kinderabteilung und die Kinderambulanz (mit Ausnahme der Neonatologie).

Das volle medizinische Angebot in dieser Zeit übernehmen die Kinderambulanzen des

  • Kaiser-Franz-Josef-Spitals mit Gottfried von Preyer'schen Kinderspital
    Kundratstraße 3, 1100 Wien
    Tel.Nr.: 01 601 91-0
  • des Wilhelminenspitals
    Montleartstraße 37, 1160 Wien
    Tel.Nr.: 01 491 50-0
  • und des Donauspitals
    Langobardenstraße 122, 1220 Wien
    Tel.Nr.: 01 288 02-0.

 

 

Wir sind für Feedback, Wünsche und Anregungen stets offen. Diese bitte an: kurie.ang@aekwien.at.

Mit kollegialen Grüßen

Ihre Kurie angestellte Ärzte