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Sehr geehrter Herr Kollege!

 

135. Österreichischer Ärztekammertag: Thomas Szekeres neuer ÖÄK-Präsident
Die Vollversammlung der Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK) hat vergangenen Freitag, in Bad Hofgastein den Wiener Ärztekammerpräsidenten Thomas Szekeres zum neuen Präsidenten der ÖÄK gewählt. Er folgt damit Artur Wechselberger nach, der das Amt des Spitzenrepräsentanten der österreichischen Ärzteschaft seit 2012 innehatte.

Erster Vizepräsident wurde der Präsident der Steirischen Ärztekammer, Herwig Lindner, der schon bisher als Finanzreferent Mitglied des ÖÄK-Präsidiums war. Zum Obmann der Bundeskurie angestellte Ärzte wurde Harald Mayer aus Oberösterreich für seine nunmehr vierte Amtsperiode wiederbestellt. Als Stellvertreter von Mayer wurden Karlheinz Kornhäusl und Harald Penz gewählt. Kornhäusl ist damit als Turnusärztevertreter für seine zweite Amtsperiode bestätigt, Penz als Primarärztevertreter neu.

Der Obmann der Kurie Niedergelassene Ärzte in Wien, Johannes Steinhart, wurde erneut zum Obmann der Bundeskurie niedergelassene Ärzte gewählt. Als 1. Stellvertreter Steinharts wurde der Allgemeinmediziner und stv. Obmann der Tiroler Kurie niedergelassene Ärzte, Edgar Wutscher, gewählt. Der bisherige 2. Stellvertreter, der steirische Urologe Norbert Meindl, wurde in dieser Funktion bestätigt. Mayer und Steinhart fungieren damit automatisch als Vizepräsidenten der Österreichischen Ärztekammer.

Pressemitteilungen zur Wahl des Präsidenten können Sie hier, zu den Wahlen der Bundeskurie angestellte Ärzte hier nachlesen.

Ein erstes größeres Interview mit Ärztekammerpräsident Thomas Szekeres in "Der Presse" können Sie hier nachlesen.


KAV: 313 Millionen Euro Ausgaben für EDV in den nächsten Jahren
Laut Medienberichten muss die Stadt Wien 313 Millionen Euro in den nächsten fünf Jahren für die EDV der Spitäler ausgeben, es wird eine Kostensteigerung von 2015 bis 2022 von 16 Millionen auf 68,3 Millionen Euro jährlich prognostiziert. Trotz der Sparmaßnahmen ist die Teuerung vor allem bei Service und Wartung extrem. So sollen die Kosten laut der den Medien zugespielten internen Kalkulation des KAV im Bereich "Software Service und Wartung KAV" steigen: nämlich von 2,9 Millionen Euro (2015) auf 5,1 Millionen Euro (2022) - das ist ein Plus von 74 Prozent. Aus Sicht der Ärztekammer darf nicht deswegen nun wieder beim Personal gespart werden. Die Ärztekammer wird dieses Thema genauestens weiterverfolgen und gegebenenfalls auch reagieren, falls es zu Missständen kommen soll. 

 

 

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Mit kollegialen Grüßen

Ihre Kurie angestellte Ärzte