Sehr geehrte Frau Kollegin!
Sehr geehrter Herr Kollege!

 

Wiener Ärztekammer begrüßt Pläne zur KAV-Neuorganisation
Die Ärztekammer für Wien begrüßt die vergangene Woche präsentierten Pläne zur organisatorischen Neuaufstellung des Wiener Krankenanstaltenverbunds (KAV) und fordert bei der Umsetzung der neuen Organisationsform die Einbindung der Ärzteschaft und die Weiterführung der Arbeitsgruppen. Dass der KAV erstmals echte Kompetenzen für Personal und Finanzen bekommen soll, ist ein wichtiger Schritt zur Weiterentwicklung des Unternehmens, dem unter Einbindung der Mitarbeiter des Krankenanstaltenverbunds weitere folgen müssen, um den größten Spitalsträger Wiens nachhaltig zu verbessern.

Die gesamte Presseaussendung der Ärztekammer zu dem Thema können Sie hier einsehen.


AKH: Uni-Ärzte dürfen auch künftig länger arbeiten
Ärztinnen und Ärzte an Universitätskliniken dürfen ab 1. Jänner 2018 weiter 60 Stunden arbeiten. Das sieht eine vor Kurzem im Nationalrat beschlossene Änderung des Universitätsgesetzes vor. Zwölf Stunden davon müssen aber ausschließlich Forschung und Lehre gewidmet werden. Die Wiener Ärztekammer begrüßt die Änderung, da die Kollegenschaft in den Universitätsklinken weiter mehr Zeit hat, neben der Patientenbetreuung Forschung und Lehre unterzubringen. Die aufgrund des Arbeitszeitgesetzes entstandene Arbeitsverdichtung, die mit Ende der Übergangsfristen Zeit für Forschung und Lehre minimiert hätte, sollte damit beseitigt sein. Die Ärztekammer wird den Prozess weiterhin genau beobachten und sieht das als ausschließliche Ausnahme für die Universitäten. In allen anderen Krankenanstalten bleibt es bei den bestehenden Regelungen.


ÖÄK zu ÖH-Umfrage: Hausarztmedizin endlich aufwerten
"Äußerst besorgniserregend" sieht die Österreichische Ärztekammer (ÖÄK) die heute von der ÖH der Medizinischen Universität Innsbruck veröffentlichten Ergebnisse einer Umfrage, wonach nur acht Prozent der Medizinstudierenden sich für eine Karriere in der Allgemeinmedizin interessierten. Aus Ärztekammersicht sind Hausärzte eine tragende Säule in jedem funktionierenden Gesundheitssystem, denn diese Kolleginnen und Kollegen betreuen ihre Patienten meist über Jahre hindurch und genießen zu Recht auch bei der Bevölkerung ein hohes Ansehen und Vertrauen. Die Zahlen aus Tirol sind für die Ärztekammer nur eines von vielen Alarmzeichen, die Verantwortlichen in Politik und Sozialversicherung müssen endlich aufwachen.

Die gesamte Presseaussendung der ÖÄK zu dem Thema können Sie hier einsehen.


Informationen zur Datenschutzgrundverordnung
Wie Sie sicherlich bereits gehört haben, ist auf europäischer Ebene am 24. Mai 2016 die Datenschutzgrundverordnung, kurz DSGVO, in Kraft getreten. Diese Verordnung regelt den Datenschutz in allen europäischen Staaten neu und betrifft nicht nur sämtliche Unternehmen, sondern auch Ärztinnen und Ärzte und deren Ordinationen. Obwohl die Regeln der DSGVO erst ab 25. Mai 2018 angewandt werden müssen, empfehlen wir bereits jetzt mit der Umsetzung der organisatorischen und technischen Maßnahmen zu beginnen, da andernfalls ab Mai 2018 exorbitante und existenzbedrohende Strafen drohen. Hier finden Sie grundlegende Informationen zum Thema, die wir stetig aktualisieren. 

 

 

Wir sind für Feedback, Wünsche und Anregungen stets offen. Diese bitte an: kurie.ang@aekwien.at.

Mit kollegialen Grüßen

Ihre Kurie angestellte Ärzte