Sehr geehrte Frau Kollegin!
Sehr geehrter Herr Kollege!

 

DON'T SMOKE: Initiatoren stellen Einleitungsantrag
8401 unterstützende Unterschriften waren notwendig, um die Einleitung des Volksbegehrens "DON'T SMOKE" beantragen zu können - letztendlich wurden es 591.146 Unterschriften. Damit hat sich das Volksbegehren für einen umfassenden Nichtraucherschutz in Österreich, insbesondere in der Gastronomie, bereits jetzt in die Liste der erfolgreichsten Volksbegehren Österreichs eingereiht, noch bevor es überhaupt richtig gestartet ist. Vorgestern, Mittwoch, haben die Initiatoren von "DON'T SMOKE" offiziell den Einleitungsantrag gestellt. Der Innenminister hat nun drei Wochen Zeit, den Termin für die Eintragungswoche festzulegen. Diese umfasst acht Tage, wobei am Samstag zumindest am Vormittag die Eintragungslokale geöffnet sein müssen. Ob die Eintragungslokale auch am Sonntag geöffnet sind, obliegt den Gemeinden beziehungsweise Städten. Der früheste Zeitpunkt für die Eintragungswoche ist acht Wochen nach Entscheid des Innenministers, der späteste sechs Monate danach. Parallel zur persönlichen Unterschrift im Gemeinde- beziehungsweise Bezirksamt können auch während der Eintragungswoche Unterschriften per elektronischer Signatur/Bürgerkarte abgegeben werden. Mehr Informationen erhalten Sie unter www.dontsmoke.at.


Erfolgreiche Wochenendinitiative: Wiens Kinderärzte halfen mehr als 2000 kleinen Patienten
Die beste Versorgung für Wiens Kinder, auch am Wochenende - das haben zehn Kinderärzte während der derzeit abflauenden Grippewelle ermöglicht, indem sie ihre Ordinationen an Samstagen und Sonntagen jeweils von 10.00 Uhr bis 15.00 Uhr geöffnet hielten. Die Initiative war ein voller Erfolg: Zwischen 20. Jänner und 25. März haben das neue Angebot 2058 kleine Patientinnen und Patienten und ihre Familien in Anspruch genommen. Das Feedback der Kinderärzte, die an den zehn Wochenenden vollen Einsatz leisteten, ist durchwegs positiv. Sie wären sofort bereit, die Initiative weiterzuführen und das Wochenendangebot auch über die zehn Wochen hinaus zu verlängern. Dafür braucht es aber auch eine dauerhafte Co-Finanzierung, denn sonst kann das Modell, auf das sich Stadt Wien, Wiener Gebietskrankenkasse und die Ärztekammer für Wien geeinigt haben, nicht fortgeführt werden. Hier ist die Stadt gefragt, die oft schon angesprochene Auslagerung aus den Spitälern in den niedergelassenen Bereich auch wirklich mitzutragen, wie Sie hier nachlesen können.


Information zum Ende der Grippewelle
Am 3. April 2018 ist das offizielle Ende der Grippewelle eingetreten. Ein entsprechendes Informationsschreiben wurde uns von der Österreichischen Ärztekammer übermittelt. Wie Sie dem Schreiben entnehmen können, endet damit auch die Dokumentationspflicht für Tamiflu und Relenza.


Plakat "Ihre Kasse zahlt nicht alles" kostenlos erhältlich
Das Plakat "Ihre Kasse zahlt nicht alles" ist jetzt wieder kostenlos erhältlich. Auf dem Plakat sind Informationen abgebildet, für welche Leistungen die Kasse aufkommt bzw. nicht aufkommt. Falls auch Sie Plakate wünschen oder nachbestellen möchten, können Sie diese via E-Mail in der Pressestelle bestellen. Ein Download des Plakats ist hier möglich.


Tariferhöhungen KFA ab 1. April 2018
Wir freuen uns, Sie darüber zu informieren, dass kürzlich ein erfolgreicher Abschluss mit der Krankenfürsorgeanstalt der Bediensteten der Stadt Wien (KFA) erzielt wurde. Mit Beginn ab 1. April 2018 konnte eine Tariferhöhung von 1,57% ausgehandelt werden, die sich traditionellerweise am Verhandlungsergebnis der Versicherungsanstalt öffentlich Bediensteter (BVA) orientiert. Die aktuellen Punktwerte der KFA finden Sie auf unserer Website. Neu geschaffen wurde eine Position zum 24-Stunden Blutdruckmonitoring für Allgemeinmediziner und Internisten. Ebenso konnten wir einige positive Änderungen in Abschnitt Xb. Sonderleistungen aus dem Gebiet der Psychiatrie durchsetzen. Weitere Details finden Sie in dem neuen Zusatzübereinkommen, welches demnächst auf unserer Website veröffentlicht wird.


Ordinationsbesuche Behandlungsökonomie WGKK
Die Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK) hat uns aktuell informiert, dass derzeit wieder Ordinationsbesuche von Mitarbeitern der Abteilung Behandlungsökonomie (MBÖ) der WGKK nach telefonischer Terminvereinbarung stattfinden. Gegenwärtig wird von der Abteilung MBÖ die Fachgruppe Urologie kontaktiert. Bei den 15-minütigen Beratungsgesprächen geht es diesmal um das Thema alpha-Rezeptorenblocker (Interaktionen und Nebenwirkungen). Grundsätzlich gibt es keine Hinweise, dass im Rahmen dieser Gespräche Vorwürfe eines unökonomischen Handelns zu befürchten sind. Sollten die Gespräche jedoch aus Ihrer Sicht einen unangenehmen Verlauf nehmen, ersuchen wir um Rückmeldung an die Kurie niedergelassene Ärzte.

 


Wir sind für Feedback, Wünsche und Anregungen stets offen.


Diese bitte an: kurie.ng@aekwien.at

Mit kollegialen Grüßen
Ihre Kurie niedergelassene Ärzte