Sehr geehrte Frau Kollegin!
Sehr geehrter Herr Kollege!

 

Detailergebnis der Wiener Ärztekammerwahl
Wir dürfen Ihnen anbei nunmehr auch das Detailergebnis der Wiener Ärztekammerwahl von letztem Samstag übermitteln.

Die Liste der neu gewählten Mandatarinnen und Mandatare finden Sie hier.

Das Detailergebnis nach Wahlkörper getrennt können Sie hier nochmals abrufen.

Die konstituierende Sitzung der Vollversammlung, auf der dann auch die neue Präsidentin oder der neue Präsident gewählt wird, findet am Dienstag, den 2. Mai 2017 statt.

Abschließend dürfen wir uns nochmals bei allen bedanken, die von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht und mit dazu beigetragen haben, dass die Wahlbeteiligung dieses Mal auf mehr als 50% gestiegen ist.


Gesundheitsbarometer: Kritik von Ärzteschaft und Patienten an Gesundheitssystem
Österreichs Ärztinnen und Ärzte sehen die Entwicklung des Gesundheitssystems kritischer als die Bevölkerung. Auch die Sozialversicherungen und die geplanten Primärversorgungszentren beurteilen die Mediziner deutlich negativer. Das geht aus dem aktuellen Gesundheitsbarometer der Public Opinion Strategies von Peter Hajek im Auftrag der Wiener Ärztekammer hervor. Für 83 Prozent der Wiener Ärztinnen und Ärzte geht das österreichische Gesundheitssystem in die falsche Richtung. In der Bevölkerung sehen das 40 Prozent so. Weitgehend einig sind sich Ärzteschaft und Patienten hingegen bei der Suche nach Schuldigen. Jeweils rund 80 Prozent machen die Bundesregierung bzw. das Gesundheitsministerium für negative Entwicklungen verantwortlich. Landesregierung und Krankenkassen werden von den Medizinern (85 bzw. 82 Prozent) etwas stärker verantwortlich gemacht als von der Bevölkerung (66 bzw. 68 Prozent). Die 21 Sozialversicherungsträger halten 84 Prozent der Wiener Ärztinnen und Ärzte für nicht sinnvoll (24 Prozent weniger, 60 Prozent gar nicht). Der von der Ärztekammer infrage gestellte Hauptverband kommt nicht gut weg. Zwei Drittel beurteilen den Dachverband negativ (42 Prozent weniger, 23 Prozent gar nicht gut). Beim Thema PHC kann sich die Ärztekammer auf den Rückhalt ihrer Mitglieder verlassen. 72 Prozent der Wiener Ärztinnen und Ärzte finden es sehr gut, dass ihre Kammer gegen den PHC-Gesetzesentwurf auftritt, weitere 15 Prozent eher gut. Nur zehn Prozent halten das nicht für gut. Befragt wurden von Public Opinion Strategies telefonisch und online 323 Wiener Ärzte von 16. bis 27. Februar und 1.005 Österreicher von 6. bis 10. März im Auftrag der Wiener Ärztekammer. Die genauen Ergebnisse der Umfrage finden Sie hier.


Update zur Registrierkassenpflicht
Wie wir bereits in den Kuriennews vom 18. November 2016 berichtet haben, müssen alle Registrierkassen ab 1. April manipulationssicher und bei FinanzOnline angemeldet sein. Das Finanzministerium räumt bei speziellen Fällen noch eine Übergangsfrist ein: Betriebe, die nachweisen können, dass sie den Manipulationsschutz bis Mitte März bestellt haben, bleiben straffrei.
Die Inbetriebnahme der neuen Sicherheitseinrichtung in der Registrierkasse besteht aus fünf Schritten:

  1. der Beschaffung der Signaturkarte
  2. der Initialisierung der manipulationssicheren Registrierkasse
  3. der Erstellung des Startbelegs
  4. der Registrierung der Signaturkarte und der manipulationssicheren Registrierkasse über FinanzOnline
  5. der Prüfung des Startbelegs mittels der Prüf-App "BMF Belegcheck"

Weitere Informationen zum Ablauf finden Sie in der Broschüre unter folgendem Link.
In der Informationsbroschüre finden Sie auch die Kontaktdaten der drei zertifizierten und autorisierten Vertriebspartner für Signaturkarten in Österreich. Den genauen Ablauf der Registrierung auf FinanzOnline finden Sie hier als Video-Tutorial.


Hinweis zur privaten Verrechnung von Kassenleistungen durch Vertragsärzte
Wünscht ein Patient ausdrücklich eine private Behandlung durch einen Vertragsarzt für Leistungen die mit der Kasse verrechnet werden können, hat dieser dem Patienten gemäß den gesamtvertraglichen Bestimmungen, vor der Behandlung ein Informationsblatt zur Unterfertigung vorzulegen.
Ein Muster für ein derartiges Informationsblatt finden Sie hier.
Das Informationsblatt kann der Vertragsarzt auch selbst gestalten. Diesbezüglich möchten wir darauf aufmerksam machen, dass das Informationsblatt den Hinweis zu enthalten hat, dass keine Kostenerstattung durch die Versicherungsträger erfolgt.
Achtung: Die e-card darf im selben Quartal im selben Leistungsfall nicht gesteckt werden.

Hinsichtlich Leistungen im "kassenfreien Raum" (Leistungen, die mit der Kasse generell nicht abrechenbar sind) ist diese Vorgehensweise nicht erforderlich - es empfiehlt sich aber auch hier, den Patienten über die Kosten aufzuklären. 

 

Wir sind für Feedback, Wünsche und Anregungen stets offen.


Diese bitte an: kurie.ng@aekwien.at

Mit kollegialen Grüßen
Ihre Kurie niedergelassene Ärzte