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Download-Dokumente für Softwarehersteller 

Wiener Ärzte ans Netz

 
ARGE GNW - Gesundheitsnetz Wien Stufenmodell


Telefon51501-1423
Fax51501-1460
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Weichen wurden gestellt

Drei Partner im Wiener Gesundheitswesen, die Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK), die Wiener Ärztekammer(WÄK) und der Krankenanstaltenverbund (KAV) der Stadt Wien, haben das Projekt "Gesundheitsnetz Wien –  Stufenmodell" (GNW  - Stufenmodell) aus der Taufe gehoben.

Das Ziel dieser Initiative: bessere und gesicherte Kommunikation zwischen niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten und Spitälern, schnellere Informationen und gesicherte Übermittlung von patientenbezogenen Dokumenten, insbesondere von Aufenthaltsdaten und Patientenbriefen.

Die dahinter stehende Idee: Mit dem GNW - Stufenmodell  wurde ein Transportverfahren definiert, welches den gesicherten Austausch von  patientenbezogenen Informationen zwischen berechtigten Teilnehmern über das elektronische Verzeichnis der Gesundheitsdiensteanbieter (eVGA) der Österreichischen Ärztekammer bewerkstelligt. 

Um eine weiterführende Nutzung der Vernetzung und somit eine Verbesserung der elekt-ronischen Kommunikation zwischen den Gesundheitsdiensteanbietern (im Konkreten zwischen den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten in Wien, den Krankenanstalten des Wiener Krankenanstaltenverbunds und des Hanusch Krankenhauses der Wiener Gebietskrankenkasse) zu ermöglichen, wurde die ARGE-GNW mit der Umsetzung des Projekts GNW-Stufenmodell beauftragt.

Start der Auslobung

Um das gesteckte Ziel zu erreichen, veranstalten die drei oben genannten Organisationen (WGKK, KAV und WÄK) eine Auslobung, die mit 15. Mai 2007 startet. Für weiterführende Informationen klicken Sie bitte in der oberen Navigation auf "Download-Dokumente für Softwarehersteller".

FAQs

Welche Gefahren hinsichtlich Computerviren bringt der Befundverbund mit sich?
Der Befundverbund erlaubt es Ihnen, Daten aus dem KAV abzurufen. Der KAV nimmt das Thema Sicherheit sehr ernst und ist ISO/IEC27001 zertifiziert. Diese Norm spezifiziert die Anforderungen für Herstellung, Einführung, Betrieb, Überwachung, Wartung und Verbesserung eines dokumentierten Informationssicherheits-Managementsystems unter Berücksichtigung der Risiken innerhalb der gesamten Organisation. Weiters spezifiziert diese Norm Anforderungen für die Implementierung von geeigneten Sicherheitsmechanismen, welche an die Gegebenheiten der einzelnen Organisationen anzupassen sind. Selbstverständlich setzt der KAV sowohl beim Einlangen als auch beim Versand von Beständen alle Präventivmaßnahmen im Bezug auf den Einsatz von aktuellen Virenscanprogrammen, die möglich sind, Der Wiener KAV empfiehlt Ihnen aber dennoch, Ihre Systeme in geeigneter Weise gegen Computerviren zu schützen, die ja nicht nur aus dem Netz, sondern auch durch das Anschließen von Datenträgern (USB-Sticks, CDs) eingeschleppt werden können. Für die Abfragekommunikation des Befundverbunds wird die Software MediKom als Transportschicht verwendet. Sie arbeitet auf Mailbasis. Der Transport der einzelnen Mails erfolgt gesetzeskonform (im speziellen Gesundheitstelematikgesetz-konform) d.h. ALLE Mails werden nach Stand der Technik kryptifiziert und signiert über das Internet verschickt. Nach diesen Standards verschlüsselte und via E-Mail transportierte Daten können auf dem Weg vom Absender zum Empfänger NICHT durch einen Virus infiziert werden. Damit ist seitens des KAV sichergestellt, dass im Rahmen des Befundverbunds transportierte Daten in unveränderter und nicht infizierter Form vom KAV zu Ihnen gelangen.

Fragen zur Bewerbung/Zertifizierung

Wohin sind Testanfragen zu schicken?

Der KAV hat ein Testenvironment eingerichtet. Anfragen sind an das Postfach This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it zu richten.

Mit welchen Patienten kann ich testen?

Sie können Aufenthalte und Patientenbriefe zu Testpatienten abfragen.

Diese Daten erhalten Sie auf Anfrage in der IT-Abteilung des Wiener Krankenanstaltenverbundes bei:

Frau Mag. Claudia Nielsen (Tel.: 01/40409/66479, This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it  bzw.
Herrn Ing. Oliver Grilnberger (01/40409/66674), This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it

In welchen Krankenhäusern können Patientendaten abgefragt werden?

Aufgrund der prekären finanziellen Situation der Wiener Gebietskrankenkasse wurde die technische Umsetzung seitens des Hanusch-Krankenhauses vorläufig sistiert. In der Startphase des Projektes können daher nur Aufenthalte und Dokumente aus den Krankenhäusern des Wiener Krankenanstaltenverbundes abgefragt werden.

Welche Daten sind abrufbar?

Aufenthaltsdaten:
Aufenthaltsdaten liegen im Wiener Krankenanstaltenverbund seit 1973 vor.

Entlassungsdokumente (Patientenbrief, Situationsbericht):
Der Wiener Krankenanstaltenverbund arbeitet seit Jahren daran, nach und nach in allen Krankenhäusern und Pflegeheimen eine einheitliche Patientenbriefschreibung zu implementieren. Diese Entwicklung ist fast abgeschlossen. Es gibt nur noch relativ wenige Abteilungen/Stationen, die ihre Entlassungsdokumente noch nicht oder erst in einem eingeschränkten Ausmaß ins zentrale Archiv einbringen.
In der angeschlossenen Tabelle finden Sie jene Abteilungen/Stationen, die derzeit noch für weniger als 50% der entlassenen PatientInnen Patientenbriefe elektronisch bereitstellen und/oder die noch keinen Situationsbericht schreiben.

Wann muss für den Bewerber ein Testeintrag am eVGA eingetragen werden?

Wenn Testabfragen gestellt werden sollen, muss ein Eintrag am eVGA existieren. Anzufordern sind die Testeinträge bei This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it .

Spätestens für die Zertifizierung muss ein Eintrag des Bewerbers am eVGA bestehen.

Technische Fragen

Welche Wertevorrate haben die einzelnen XML-Token

Die erlaubten Inhalte einzelner XML-Elemente finden Sie in den Schema Definitionen (dazu gibt es einen Link im Gesamtpflichtenheft unter 5.7.1. auf den GNW Seiten).

Wie sieht ein eVGA Rekord aus

Welche Extensions können die Allongen haben und wofür stehen diese Extensions?

In der eMail:

  • *.ALA: Allonge einer Datensendung,
  • *.ALE: Allonge einer technischen Bestätigung.

Bei Verwendung von MediKom:

  • *.ALB: Allonge, mit deren Hilfe MediKom beauftragt wird.
  • *.ALG: Allonge, die von MediKom als Empfangs-Nachweis erzeugt wird.
  • *.ALS: Allonge, die von MediKom als Sende-Nachweis erzeugt wird.

Welche Methoden/Bibliotheken werden für die Programmierung der Kryptifizierung empfohlen?

Wir empfehlen die Crypto API und verwenden den Microsoft Enhanced Cryptoprovider. Als Referenzapplikation kann Microsoft-Outlook herangezogen werden. D.h. der GNW-Stufenmodell-Client muss sich bei der Ver- und Entschlüsselung so verhalten, wie Outlook: also eine mit dem GNW Stufenmodell-Client verschlüsselte Mail muss mit Outlook entschlüsselt werden können und umgekehrt.

Kann der Nutzer auch Dokumente erhalten, wenn er keine Anfrage gestellt hat?

Ja, und diese sollten dem Nutzer auch angezeigt werden (analog zur Darstellung der Antwortdokumente auf Stufe 3 Anfragen).
Beispielsweise ist bei der Funktion „Senden an Spital“ vorgesehen, dem Absender neben der technischen Empfangsbestätigung auch ein organisatorisches Dokument zu senden, aus dem hervorgeht, ob die ans Spital übermittelten Informationen in die Elektronische Patientenakte seines Patienten verspeichert wurden, oder ob dies nicht möglich war, weil bestimmte Informationen (SV-Nr, LOINC-Key) fehlten.

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