Download-Dokumente für Softwarehersteller
Wiener Ärzte ans Netz
ARGE GNW - Gesundheitsnetz Wien Stufenmodell
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Drei Partner im Wiener Gesundheitswesen, die Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK), die Wiener Ärztekammer(WÄK) und der Krankenanstaltenverbund (KAV) der Stadt Wien, haben das Projekt "Gesundheitsnetz Wien – Stufenmodell" (GNW - Stufenmodell) aus der Taufe gehoben.
Das Ziel dieser Initiative: bessere und gesicherte Kommunikation zwischen niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten und Spitälern, schnellere Informationen und gesicherte Übermittlung von patientenbezogenen Dokumenten, insbesondere von Aufenthaltsdaten und Patientenbriefen.
Die dahinter stehende Idee: Mit dem GNW - Stufenmodell wurde ein Transportverfahren definiert, welches den gesicherten Austausch von patientenbezogenen Informationen zwischen berechtigten Teilnehmern über das elektronische Verzeichnis der Gesundheitsdiensteanbieter (eVGA) der Österreichischen Ärztekammer bewerkstelligt.
Um eine weiterführende Nutzung der Vernetzung und somit eine Verbesserung der elekt-ronischen Kommunikation zwischen den Gesundheitsdiensteanbietern (im Konkreten zwischen den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten in Wien, den Krankenanstalten des Wiener Krankenanstaltenverbunds und des Hanusch Krankenhauses der Wiener Gebietskrankenkasse) zu ermöglichen, wurde die ARGE-GNW mit der Umsetzung des Projekts GNW-Stufenmodell beauftragt.
Um das gesteckte Ziel zu erreichen, veranstalten die drei oben genannten Organisationen (WGKK, KAV und WÄK) eine Auslobung, die mit 15. Mai 2007 startet. Für weiterführende Informationen klicken Sie bitte in der oberen Navigation auf "Download-Dokumente für Softwarehersteller".
FAQs
Fragen zur Bewerbung/Zertifizierung
Wohin sind Testanfragen zu schicken?
Der KAV hat ein Testenvironment eingerichtet. Anfragen sind an das Postfach This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it zu richten.
Mit welchen Patienten kann ich testen?
Sie können Aufenthalte und Patientenbriefe zu Testpatienten abfragen.
Diese Daten erhalten Sie auf Anfrage in der IT-Abteilung des Wiener Krankenanstaltenverbundes bei:
Frau Mag. Claudia Nielsen (Tel.: 01/40409/66479,
This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it
bzw.
Herrn Ing. Oliver Grilnberger (01/40409/66674),
This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it
In welchen Krankenhäusern können Patientendaten abgefragt werden?
Aufgrund der prekären finanziellen Situation der Wiener Gebietskrankenkasse wurde die technische Umsetzung seitens des Hanusch-Krankenhauses vorläufig sistiert. In der Startphase des Projektes können daher nur Aufenthalte und Dokumente aus den Krankenhäusern des Wiener Krankenanstaltenverbundes abgefragt werden.
Welche Daten sind abrufbar?
Aufenthaltsdaten:
Aufenthaltsdaten liegen im Wiener Krankenanstaltenverbund seit 1973 vor.
Entlassungsdokumente (Patientenbrief, Situationsbericht):
Der Wiener Krankenanstaltenverbund arbeitet seit Jahren daran, nach und nach in allen Krankenhäusern und Pflegeheimen eine einheitliche Patientenbriefschreibung zu implementieren. Diese Entwicklung ist fast abgeschlossen. Es gibt nur noch relativ wenige Abteilungen/Stationen, die ihre Entlassungsdokumente noch nicht oder erst in einem eingeschränkten Ausmaß ins zentrale Archiv einbringen.
In der angeschlossenen Tabelle finden Sie jene Abteilungen/Stationen, die derzeit noch für weniger als 50% der entlassenen PatientInnen Patientenbriefe elektronisch bereitstellen und/oder die noch keinen Situationsbericht schreiben.
Wann muss für den Bewerber ein Testeintrag am eVGA eingetragen werden?
Wenn Testabfragen gestellt werden sollen, muss ein Eintrag am eVGA existieren. Anzufordern sind die Testeinträge bei This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it .Spätestens für die Zertifizierung muss ein Eintrag des Bewerbers am eVGA bestehen.
Technische Fragen
Welche Wertevorrate haben die einzelnen XML-Token
Die erlaubten Inhalte einzelner XML-Elemente finden Sie in den Schema Definitionen (dazu gibt es einen Link im Gesamtpflichtenheft unter 5.7.1. auf den GNW Seiten).
Wie sieht ein eVGA Rekord aus
Welche Extensions können die Allongen haben und wofür stehen diese Extensions?
In der eMail:
- *.ALA: Allonge einer Datensendung,
- *.ALE: Allonge einer technischen Bestätigung.
Bei Verwendung von MediKom:
- *.ALB: Allonge, mit deren Hilfe MediKom beauftragt wird.
- *.ALG: Allonge, die von MediKom als Empfangs-Nachweis erzeugt wird.
- *.ALS: Allonge, die von MediKom als Sende-Nachweis erzeugt wird.
Welche Methoden/Bibliotheken werden für die Programmierung der Kryptifizierung empfohlen?
Wir empfehlen die Crypto API und verwenden den Microsoft Enhanced Cryptoprovider. Als Referenzapplikation kann Microsoft-Outlook herangezogen werden. D.h. der GNW-Stufenmodell-Client muss sich bei der Ver- und Entschlüsselung so verhalten, wie Outlook: also eine mit dem GNW Stufenmodell-Client verschlüsselte Mail muss mit Outlook entschlüsselt werden können und umgekehrt.
Kann der Nutzer auch Dokumente erhalten, wenn er keine Anfrage gestellt hat?
Ja, und diese sollten dem Nutzer auch angezeigt werden (analog zur Darstellung der Antwortdokumente auf Stufe 3 Anfragen).
Beispielsweise ist bei der Funktion „Senden an Spital“ vorgesehen, dem Absender neben der technischen Empfangsbestätigung auch ein organisatorisches Dokument zu senden, aus dem hervorgeht, ob die ans Spital übermittelten Informationen in die Elektronische Patientenakte seines Patienten verspeichert wurden, oder ob dies nicht möglich war, weil bestimmte Informationen (SV-Nr, LOINC-Key) fehlten.
- Das Stufenmodell - ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu ELGA - PDF-File
- Artikel von DI Toth - E-Health Koordinatorin des KAV
- Presseaussendung des KAV
- doktorinwien 06/2007 (Cover-Thema: E-Health muss nicht ELGA heien) - PDF-File
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