Die Lehrpraxis

Eine Lehrpraxis ermöglicht Kolleginnen und Kollegen in Ausbildung auch außerhalb des Krankenhauses bzw. eines Ambulatoriums Erfahrung zu sammeln. Die Lehrpraxis bietet die Gelegenheit, mit dem jeweiligen Arbeitsgebiet direkt vor Ort in Berührung zu kommen und gibt die Chance das Spektrum, die Arbeitsbedingungen der freien Praxis sowie das Kassensystem kennen zu lernen. Weiters steht in der Lehrpraxis eine niedergelassene Ärztin/ein niedergelassener Arzt für einen Lehrpraktikanten zur Verfügung, wodurch ein optimaler Austausch gewährleistet werden kann.
 

Lehrpraxen/Lehrgruppenpraxen sind Ordinationsstätten von Ärztinnen und Ärzten für Allgemeinmedizin bzw. Fachärzten, denen von der Österreichischen Ärztekammer die Berechtigung zur postpromotionellen Ausbildung erteilt worden ist.

Der Lehrpraxisinhaber ist zur Ausbildung des Turnusarztes/Assistenzarztes mit dem Ziel der Vorbereitung auf die Tätigkeit als niedergelassener Arzt verpflichtet. Im Rahmen der Lehrpraxis sollten daher ebenfalls Einblicke in den unternehmerischen und steuerlichen Teil der Ordination sowie in das Kassensystem gewährt werden.

Der Lehrpraxisinhaber hat den Erwerb von Kenntnissen, Erfahrungen und Fertigkeiten laufend zu überprüfen und dabei zu beurteilen, inwieweit dem Turnusarzt/Assistenzarzt die erforderlichen Ausbildungsinhalte tatsächlich vermittelt worden sind.
 


WICHTIGER Hinweis für Lehrpraxisinhaber und Turnusärzte/Assistenzärzte, die in einer Lehrpraxis beschäftigt sind:
Das Lehrpraxis-Referat ersucht die Lehrpraxisinhaber sowie Turnusärzte/Assistenzärzte sämtliche Änderungen, wie z.B. Ordinationsverlegungen, Namensänderungen, vorzeitige Lösungen des Dienstverhältnisses etc. umgehend der Ärztekammer für Wien bekanntzugeben.

Kontakt

 Christine Köpf

Christine Köpf

Assistenz der Kurie angestellte Ärzte