Sehr geehrte Frau Kollegin!
Sehr geehrter Herr Kollege!

 

Ausbildung: Information zu Spezialisierungen
Im Rahmen der Ausbildungsreform wurden die ehemaligen Additivfächer durch fachspezifische oder fächerübergreifende Spezialisierungen, für deren Einführung und Vollzug die Österreichische Ärztekammer zuständig ist, ersetzt. Rechtliche Grundlage ist die Spezialisierungsverordnung der Österreichischen Ärztekammer.

Die Ausbildung in einer Spezialisierung, die zwischen zwölf und 36 Monaten dauert, kann erst nach Erlangung des Rechts zur selbstständigen Berufsausübung in jenem Fachgebiet begonnen werden, in dem die Spezialisierung vorgesehen ist. Die Ausbildung in einer Spezialisierung hat an eigens anerkannten Ausbildungsstätten zu erfolgen. Nach erfolgreicher Absolvierung der Ausbildung kann die Ausstellung eines Spezialisierungsdiploms beantragt werden. Für Personen, die vor Errichtung einer Spezialisierung auf dem Gebiet tätig waren und daher bereits entsprechend Spezialisierungsinhalte erworben haben, können unter bestimmten Voraussetzungen ebenfalls ein Spezialisierungsdiplom erwerben.

Bis dato wurden folgende Spezialisierungen eingeführt: Geriatrie, Phoniatrie, Handchirurgie, Palliativmedizin, Dermatohistopathologie, Fachspezifische Psychosomatische Medizin, Neonatologie und Pädiatrische Intensivmedizin, Pädiatrische Hämatologie und Onkologie und Pädiatrische Endokrinologie und Diabetologie.

Weitere Spezialisierungen werden laufend durch die Österreichische Ärztekammer geschaffen.

Es besteht ab sofort die Möglichkeit, in den oben genannten Spezialisierungen Anträge auf Anerkennung als Spezialisierungsstätte bzw. bei Erfüllen der Voraussetzungen Anträge auf Ausstellung von Spezialisierungsdiplomen zu stellen.

Sämtliche Anträge können ausschließlich elektronisch bei der Österreichischen Ärztekammer unter http://www.aerztekammer.at/formulare eingebracht werden.

Weitergehende Informationen zu den Spezialisierungen sind unter http://www.aekwien.at/spezialisierungen abrufbar.


BMGF: Praxisleitfaden zur "Hospizkultur und Palliative Care für Erwachsene in der Grundversorgung"
Wir dürfen Sie informieren, dass das Gesundheitsministerium einen Praxisleitfaden zur "Hospizkultur und Palliative Care für Erwachsene in der Grundversorgung" herausgegeben hat. Sie können diesen hier einsehen.


WHO: Online-Spielsucht nun als Krankheit klassifiziert
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) klassifiziert exzessives Computer- oder Videospielen nunmehr als Krankheit. "Gaming Disorder" wird, wie bereits angekündigt, hinter Glücksspielsucht im neuen Katalog der Krankheiten (ICD-11) gelistet, der gestern Montag erschienen ist. Der Katalog dient Ärztinnen und Ärzten als Hilfe bei der Diagnose. Zum anderen nutzen Krankenkassen ihn oft als Grundlage für Kostenübernahmen. Sie können den Katalog unter dem Link hier einsehen.

 

Wir sind für Feedback, Wünsche und Anregungen stets offen. Diese bitte an: kurie.ang@aekwien.at.

Mit kollegialen Grüßen

Ihre Kurie angestellte Ärzte