„DON'T SMOKE": Einleitungsantrag für den 4. April geplant

Unterstützungsphase geht weiter - Szekeres: „Mündige Bevölkerung wird für sich sprechen"

Die Unterstützungsphase für das Volksbegehren „DON'T SMOKE" läuft trotz des parlamentarischen Initiativantrags zur Aushebelung des Rauchverbots in Österreichs Gastronomie bis Anfang April unvermindert weiter. Die „DON'T SMOKE"-Initiatoren erwarten ein klares Zeichen der Bevölkerung in Richtung Bundesregierung und rufen weiter zur regen Teilnahme auf.

Das Volksbegehren, das bereits mehr als 420.000 Unterstützer zählt, wird bis einschließlich 4. April 2018 10.00 Uhr für die Abgabe von Unterstützungserklärungen offenbleiben. Dann hat der Innenminister drei Wochen Zeit, den Termin für die Eintragungswoche festzulegen. „Wir sind uns sicher, dass bis zum 4. April und danach während der Eintragungswoche genügend Unterschriften zusammenkommen werden, um die Regierung an ihre gesundheitspolitischen Pflichten zu erinnern", so Ärztekammerpräsident Thomas Szekeres.

Große Hoffnungen setzen die Initiatoren weiterhin auf den starken Rückenwind aus der Bevölkerung. „Wir hoffen, dass die mündigen Bürgerinnen und Bürger dieses Engagement so konsequent wie bisher mit uns fortsetzen", betont Szekeres. Man müsse aufzuzeigen, dass Argumente zur Vermeidung von Gesundheitsschädigungen durch Passivrauchen im Interesse der Bevölkerung „wichtiger sind als jedes andere politische Ziel, das die Gegner des Rauchverbots anführen".

Die „DON'T SMOKE"-Initiatoren werden daher auch weiterhin sachlich und fundiert das gesamtösterreichische „Gesundheitsprojekt Volksbegehren" vorantreiben. Das sei man „als Mitbürger und Ärzte den Österreicherinnen und Österreichern sowie unseren Patienten schuldig", betont Szekeres. (kmc)