Ärztekammer begrüßt geplante Ausweitung von Allgemeinmedizinischen Akutordinationen

Spitäler brauchen dringend „Erstversorgungsambulanzen" – Szekeres: „Best-practice-Modell von AKH umsetzen"

Die von der Ärztekammer seit jeher geforderten und den Spitalsambulanzen vorgelagerten Allgemeinmedizinischen Akutordinationen (AMA) in den Wiener Spitälern könnten gemäß den Aussagen von Bürgermeister Michael Ludwig auf der SPÖ-Klubklausur schon bald Wirklichkeit werden. Ärztekammerpräsident Thomas Szekeres begrüßt diesen wichtigen Schritt der Stadt Wien und hofft, „dass man sich am Erfolgsmodell AKH orientieren wird". 

„Die AMA im Wiener AKH liefert ausgezeichnete Ergebnisse sowohl was die Patientenbetreuung betrifft als auch die Entlastung der Spitalsambulanzen", betont Szekeres und empfiehlt, dieses vom Ärztefunkdienst der Ärztekammer für Wien betriebene Modell auf alle Wiener Gemeindespitäler auszudehnen: „Zu den Zeiten, in denen Ordinationen geschlossen sind, könnte in Zukunft die AMA der Wiener Spitäler gemeinsam mit dem Ärztefunkdienst die Patienten fachgerecht betreuen."

Laut Szekeres ist auf diese Weise die gesundheitliche Versorgung der Wienerinnen und Wiener auch weiterhin bestmöglich sichergestellt. Gleichzeitig würde die Ärzteschaft in den Spitälern massiv entlastet werden. „Mehr Zeit für Ärztinnen und Ärzte bedeutet auch mehr Zeit für die Patienten und somit ein besseres Gesundheitssystem für ganz Wien", betont Szekeres. (ast)