Sehr geehrte Frau Kollegin!
Sehr geehrter Herr Kollege!
 

Positive Berichte zu AKH-AMA bestärken Forderung der Kurie angestellte Ärzte
Diverse mediale Berichte zum Modell der "Allgemeinmedizinischen Akutordination" (AMA) im AKH, die vom Ärztefunkdienst (Tel.: 141) betrieben wird, bestärken die Forderung der Kurie angestellte Ärzte, gleichwertige AMA auch in den Gemeidespitälern des Wiener Krankenanstaltenverbunds (KAV) zu schaffen. Denn aus Sicht der Kurie kann sowohl eine Entlastung für die Ärzteschaft als auch eine Verringerung der Wartezeiten in puncto steigendem Patientenaufkommen nur dann funktionieren, wenn solche AMA vor den ebenfalls dringend benötigten Zentralen Notaufnahmen (ZNA) geschaffen werden.

Dementsprechend wurde die AMA im AKH in unmittelbarer Nähe der Notfallambulanz untergebracht. Sie soll außerhalb der üblichen Ordinationszeiten sowie an Wochenenden und Feiertagen ganztägig eine Versorgungsalternative zur Notfallambulanz bieten. Das Wiener AKH stellt die Räumlichkeiten und die Infrastruktur zur Verfügung, nämlich zwei Behandlungsräume und einen Arbeitsplatz in der Leitstelle der Nachbehandlung für Unfallchirurgie. Man definierte und schuf die technische Einrichtung (EKG, Blutlabor-Testmöglichkeit etc.) und sorgte für die möglichst enge Anbindung an die Notfallambulanz des AKH selbst. Ordinationsprogramm, Laptop, Drucker, E-Card-System etc. wurden vom Ärztefunkdienst gestellt. Die AMA wurde im Herbst 2016 eröffnet. Jetzt liegt es aus Sicht der Kurie an der Politik, aktiv zu werden und die entsprechenden strukturellen Rahmenbedingungen auch in den anderen KAV-Spitälern zu schaffen.

Mehr Informationen finden Sie auch auf medinlive hier.


Umfrage zur Auslastung durch "fachfremde" Patienten
Aus Sorge um die Qualität der Patientenbetreuung in den KAV-Spitälern führt die Ärztekammer für Wien gemeinsam mit dem Referat für KAV-Spitäler zwischen 26. November und 17. Dezember 2018 eine Umfrage zur Auslastung durch "fachfremde" Patienten unter allen Primarärzten der bettenführenden Abteilungen im Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) durch. Die Ärztekammer möchte diese Auslastung gerne quantifizieren, da dadurch zwangsweise Engpässe in der fachspezifischen Versorgung, lange Wartezeiten und eine zusätzliche Belastung für das Personal entstehen. Die Ergebnisse sollen bei den politisch Verantwortlichen ein Bewusstsein für ein in unseren Augen unterschätztes Problem schaffen und die Basis für Verhandlungen mit der Stadt Wien und dem KAV bilden, um uns nicht nur für eine gerechte Verteilung der Rettungskontingente, sondern auch für entsprechende Reserven für Schwankungen, die z.B. durch die Grippewelle entstehen, einsetzen zu können.


Sonderklasse: Verlängerung der Vereinbarung betreffend elektive diagnostische Coloskopie um 1 Monat
Aufgrund der noch nicht finalisierten Gespräche mit dem Versicherungsverband Österreich wurde zwischen der Ärztekammer für Wien und dem Versicherungsverband Österreichs vereinbart, die derzeitige Regelung, die am 30. November 2018 geendet hätte, um ein Monat zu verlängern.
Folgender Punkt aus der Honorarvereinbarung "C 4. Elektive diagnostische Coloskopie (inklusive allfälliger Biopsien) mit und ohne Polypektomie mit Zange (gültig für Aufnahmen ab 1. September 2018 bis 30. November 2018)" wird somit für Aufnahmen bis 31. Dezember 2018 verlängert.


Wir sind für Feedback, Wünsche und Anregungen stets offen.
Diese bitte an: kurie.ang@aekwien.at.

Mit kollegialen Grüßen

Ihre Kurie angestellte Ärzte