Sehr geehrte Frau Kollegin!
Sehr geehrter Herr Kollege!

 

Ärztemangel: Nur Anzahl der Studienplätze zu erhöhen, ist falsches Rezept
In der von der Landeshauptleutekonferenz angefachten aktuellen Diskussion um mehr Medizin-Studienplätze geht aus Sicht der Kurie angestellte Ärzte der Ärztekammer für Wien ein wichtiger Aspekt verloren: Mehr Medizinabsolventen bedeuten nämlich nicht zwingend auch mehr Ärztinnen und Ärzte für die österreichische Gesundheitsversorgung. Der Ruf nach mehr Studienplätzen ist zu kurzfristig gedacht, denn dann würde man auch mehr Ausbildungsplätze in den Spitälern und auch mehr Ausbildner benötigen.

Mehr Informationen dazu können Sie hier nachlesen.


Ärztekammer: imh-Studie weiterer Beleg für Wiener Spitalskrise
Die kürzlich veröffentlichte Studie der imh GmbH lässt abermals die Alarmglocken in der Wiener Ärztekammer schrillen, denn die Ergebnisse sind ein weiterer Beleg für die von der Ärzteschaft bereits seit Langem berichteten Probleme im Wiener Spitalswesen. Aus Sicht der Kurie angestellte Ärzte der Ärztekammer für Wien muss Gesundheitsstadtrat Peter Hacker nun endlich reagieren.

Mehr Informationen dazu können Sie hier nachlesen.


Video Informationskampagne "Gesundheit in Lebensgefahr"
Im Oktober 2019 startete die erste Welle der Aufklärungskampagne "Gesundheit in Lebensgefahr" der Ärztekammer für Wien, in der die Mängel im Wiener Gesundheitssystem sowie die Belastung der Wiener Ärztinnen und Ärzte und damit auch der Patientinnen und Patienten aufgezeigt werden. Ziel der kurienübergreifenden Kampagne aller Ärztinnen und Ärzte Wiens ist, dass die Stadt Wien sowie die Sozialversicherung längst fällige Investitionen in das Gesundheitswesen tätigen und somit eine qualitativ ausreichende breite Versorgung der Bevölkerung sicherstellen.

Sehen Sie dazu folgendes Video hier zum Thema "Wien bietet Jungärzten keine Zukunft". Die Forderungen der Kurie angestellte Ärzte sind daher in diesem Bereich eine transparente, bedarfsgerechte Personalplanung basierend auf einer 40-Stunden-Woche unter Einberechnung von Ausfallszeiten (z.B. Urlaub, Fortbildung, Krankenstand) sowie ausreichend zeitliche Ressourcen für Ausbildung. Weiters brauchen wir individuell angepasste Arbeitszeitmodelle in den Spitälern, die sich an den unterschiedlichen Bedürfnissen der Ärzteschaft orientieren (temporäre Teilzeitmodelle für Kinderbetreuung, Fortbildung) sowie marktgerechte Gehälter und einen "Fortbildungstausender" (1.000 Euro pro Arzt pro Jahr für Fortbildung) bzw. einen gesetzlichen Anspruch auf Fortbildungstage für Turnusärzte (analog zu den Fachärzten).


Unterstützen Sie uns - Zeigen wir gemeinsam die eklatanten Lücken in den Wiener Spitälern auf
Immer wieder weist die Kurie angestellte Ärzte der Ärztekammer für Wien auf Basis von Umfragen und Berichten die Politik auf die eklatanten Missstände in den Wiener Spitälern hin. Wie prekär die Situation tatsächlich ist, kann nur anhand Ihrer Unterstützung ausführlich belegt werden.

Es gilt, die Politik wachzurütteln - helfen Sie uns durch Ihre Hinweise, die Lücken im System zu schließen. Melden Sie jetzt Ihre konkreten akuten Probleme am Arbeitsplatz an 144@aekwien.at.

An dieser Stelle möchten wir uns für die bereits eingelangten E-Mails bedanken - alle Anliegen werden selbstverständlich völlig vertraulich behandelt.

Lassen Sie uns gemeinsam für ein besseres Gesundheitssystem eintreten und unsere Spitäler retten!


Wir sind für Feedback, Wünsche und Anregungen stets offen.
Diese bitte an: kurie.ang@aekwien.at.

Mit kollegialen Grüßen

Ihre Kurie angestellte Ärzte