Sehr geehrte Frau Kollegin!
Sehr geehrter Herr Kollege!

Auszahlung SKL-Honorare
Wir müssen Sie darüber in Kenntnis setzen, dass es noch immer zu verzögerter Auszahlung der Sonderklassehonorare durch die Firma Baldinger und Partner kommt. Laut den uns vorliegenden Informationen sollen im März 2019 wieder ein konstantes Auszahlungsniveau erreicht werden und Zahlungsrückstände bis Ende Mai 2019 völlig aufgearbeitet sein.

Die Ärztekammer ist in intensivsten Kontakten mit Baldinger & Partner, um diese absolut unzufriedenstellende Situation zu bereinigen und auch langfristig Maßnahmen zu setzen, damit derartige Verzögerungen künftig hintangehalten werden. Zudem wurde mit Baldinger und Partner die Zahlung von Verzugszinsen vereinbart, damit die verspätete Auszahlung kompensiert wird.


Ärztemangel: Österreichs Spitalssystem benötigt öffentliche Investitionen
Die von SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner eröffnete Debatte um den Ärztemangel in Österreich und die daraus entstehenden notwendigen staatlichen Investitionen ist für die Kurie angestellte Ärzte der Ärztekammer für Wien ein "positives Signal". Allerdings liegt es nun an der Bundesregierung, die von ihr versprochene Patientenmilliarde sinnvoll umzusetzen und richtig zu nutzen. Die Kurie warnt daher vor einer drohenden Überhitzung des Spitalssystems, denn die Wiener Krankenhäuser und Spitalsärzte arbeiten am Limit. Neben den schon länger existierenden Problemen, wie dem Mangel an ausreichendem medizinischen Personal, überbordender Bürokratie sowie dem Fehlen von ärztlichem Nachwuchs aufgrund unattraktiver Arbeitsbedingungen, werden der Ärzteschaft nun mit möglichen Aufweichungen des Krankenanstalten-Arbeitszeitgesetzes (KA-AZG) weitere Steine in den Weg gelegt. Aktuellste Bedrohung für die Gesundheitsversorgung im Spitalsbereich ist eine potenziell bevorstehende Änderung des KA-AZG bei den Ruhezeiten. Die Bundesregierung plant eine Gesetzesnovelle, die im Bereich der Rufbereitschaft eine Kürzung der Ruhezeiten für Ärztinnen und Ärzte von elf auf fünf Stunden vorsieht.

Mehr Informationen finden Sie auf medinlive hier.


Runder Tisch der Stadt Wien bringt gemeinsame Position zu KA-AZG im Wiener Gesundheitsbereich - Resolution der ÖÄK
In dem von der Stadt Wien angeregten Round Table zu den von der Bundesregierung geplanten Änderungen im Krankenanstalten-Arbeitszeitgesetz (KA-AZG) gibt es von den für diese Frage relevanten Teilnehmern eine einhellige Stellungnahme zum vorliegenden Formulierungsvorschlag seitens des Bundesministeriums: Die Spitalsbetreiber erklärten unisono, dass für die vorgeschlagene Änderung aus ihrer Sicht für Wien kein Bedarf besteht. Die Ärztekammer wie auch die Arbeitnehmervertreter warnten hingegen vor negativen Folgen in der Versorgung der Wiener Bevölkerung durch die geplanten Verschlechterungen für die Beschäftigten.

Auch die Bundeskurie angestellte Ärzte hat in ihrer außerordentlichen Bundeskuriensitzung eine Resolution zum vorliegenden Entwurf der Novelle des KA-AZG beschlossen. Der Wunsch der Politik nach Verschlechterung im KA-AZG stößt auf großes Unverständnis in der gesamtösterreichischen Ärztschaft. Die Resolution im Wortlaut:

Diese geplante Novelle wird vollinhaltlich abgelehnt. Die Verkürzung der Ruhezeit im Rahmen der Rufbereitschaften sowie die Verlängerung der Arbeitszeit (opt out über Juni 2021 hinaus) sind nicht verhandelbar.

"Der Wunsch der Politik nach Verschlechterungen im KA-AZG stößt auf großes Unverständnis. Die Bundeskurie verweist erneut darauf, dass es sich dabei um ein Gesetz handelt, das erst 2014 zum Schutz sowohl der Ärztinnen und Ärzte als auch der Patientinnen und Patienten abgeändert wurde.

Die Bundeskurie fordert den Gesetzgeber auf, die vollständige Aufrechterhaltung der derzeit gültigen Bestimmungen des KA-AZG zu garantieren."

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Einreichfrist für Vertretungsbestätigungen bis 15. März 2019
Für die Invertragnahme mit den Sozialversicherungsträgern ist es erforderlich, Vertretungstätigkeiten eines Kalenderjahres immer bis längstens 15. März des darauffolgenden Kalenderjahres in der Ärztekammer vorzulegen, wo sie abgestempelt bzw. abgezeichnet werden. Diese Frist wurde 2018 im Rahmen einer Änderung der Reihungskriterien von Mitte Jänner auf Mitte März verlegt. Die Nachweise sind entweder per eingeschriebenem Brief, per Telefax, per E-Mail oder persönlich bei der Ärztekammer fristgerecht einzubringen. Wir weisen darauf hin, dass nachträglich einlangende Nachweise bei Bewerbungen für Kassenplanstellen leider nicht berücksichtigt werden können. Die Bestätigungen werden in der Ärztekammer nicht archiviert und sind im Zuge einer Bewerbung immer dem Bewerbungsformular beizulegen. Ergänzend möchten wir Sie auch darauf hinweisen, dass die Einreichung von Vertretungsbestätigungen über das ganze Kalenderjahr hindurch erfolgen kann. Es wird daher empfohlen, die Nachweise bereits zeitnah zum Erbringungszeitpunkt der Ärztekammer für Wien vorzulegen. Weitere wichtige Informationen dazu finden Sie hier. Die für die Bewerbungen zuständigen Mitarbeiterinnen der Kurie niedergelassene Ärzte stehen für Ihre Rückfragen gerne zur Verfügung - Angela Rupprecht ist für Fachärzte telefonisch unter 51501-1259 bzw. per E-Mail rupprecht@aekwien.at sowie Gabriella Milinski für Allgemeinmediziner telefonisch unter 51501-1222 bzw. per E-Mail milinski@aekwien.at erreichbar.

 


Wir sind für Feedback, Wünsche und Anregungen stets offen.
Diese bitte an: kurie.ang@aekwien.at.

Mit kollegialen Grüßen

Ihre Kurie angestellte Ärzte