Sehr geehrte Frau Kollegin!
Sehr geehrter Herr Kollege!

 

AUVA: Leistungen und Versorgung müssen aufrecht bleiben
Ein internes Sparpapier der AUVA, das auch Spitalsschließungen enthält, hat am Sonntag für einiges Aufsehen gesorgt. Hintergrund ist, dass die Regierung von der Unfallversicherung Einsparungen in Höhe von rund einer Milliarde erwartet. Schafft die AUVA diese nicht, soll sie aufgelöst und ihre Aufgaben in andere Kassen übertragen werden. Bis Ende August soll ein Sparkonzept stehen.

Die Ärztekammer für Wien bzw. die Kurie angestellte Ärzte der Ärztekammer für Wien lehnen jegliche Einsparungen, die bedeuten, dass die Leistungen zurückgefahren und damit die Versorgung der Patienten gefährdet werden, entschieden ab. Es darf nicht sein, dass auf dem Rücken sowohl der Ärzteschaft als auch der Patienten eingespart wird - das wäre schlussendlich für das gesamte Wiener Gesundheitssystem eine große Gefahr. Die Ärztekammer wird sich daher massiv einsetzen, dass die Leistungen der AUVA erhalten bleiben.


ÖÄK: Spitäler sind keine Lückenbüßer
Der Kassenärztemangel im niedergelassenen Bereich wird immer deutlicher spürbar. Österreichweit können derzeit 70 Kassen-Ordinationen nicht nachbesetzt werden. Eine weitere Verschärfung droht durch eine Pensionierungswelle in den kommenden Jahren. Schon jetzt gebe es übervolle Ambulanzen mit vielen Selbstzuweisern, die ÖÄK fordert daher eine Stärkung der Kassenärzte und mehr Kassenstellen, um die Spitäler zu entlasten.

Seitens der Wiener Ärztekammer fordert Wolfgang Weismüller, Vizepräsident und Obmann der Kurie angestellte Ärzte, eine entsprechende Aufstockung des Personals in den Ambulanzen, solange die Leistungen vom niedergelassenen Bereich nicht übernommen werden.

Die gesamte Pressemitteilung der ÖÄK dazu können Sie hier einsehen.


Information zur Lehrpraxisfinanzierung Allgemeinmedizin
Mit der Änderung der Ärzte-Ausbildungsordnung 2015 (ÄAO 2015) wurde auf Druck der Ärztekammer erstmals eine verpflichtende Lehrpraxis für alle angehenden Allgemeinmediziner in der Dauer von sechs Monaten als letzter Ausbildungsabschnitt eingeführt. Im Frühjahr 2018 ist es gelungen, eine entsprechende Finanzierung durch öffentliche Fördergelder sicherzustellen, um sowohl für die Turnusärzte als auch für die Lehr(gruppen)praxisinhaber adäquate Bedingungen für die Absolvierung dieser Ausbildung zu schaffen.

Detailinformationen, wie die neue Lehrpraxisföderung funktioniert und wo sich betroffene Ärztinnen und Ärzte erkundigen können, finden Sie hier.


Wir sind für Feedback, Wünsche und Anregungen stets offen.
Diese bitte an: kurie.ang@aekwien.at.

Mit kollegialen Grüßen

Ihre Kurie angestellte Ärzte