Sehr geehrte Frau Kollegin!
Sehr geehrter Herr Kollege!
 

Kassenreform: Mehr Geld für Privatspitäler
Während die Regierung bei Sozialversicherungsträgern und Krankenkassen den Rotstift ansetzt, bekommen die Privatspitäler im Zuge der geplanten Strukturreform der Sozialversicherungen mehr Geld. Die Erhöhung der Mittel für die Privatspitäler begründet die Regierung mit der im Regierungsprogramm vereinbarten Verbesserung der Rahmenbedingungen für private Gesundheitsdiensteanbieter und dass Privatspitäler einen wichtigen Beitrag zum Gesundheitssystem leisteten und teils günstiger arbeiteten.

Der Vizepräsident und Obmann der Kurie angestellte Ärzte Wolfgang Weismüller zeigt wenig Verständnis für diese Argumentationslinie: "Es geht doch nicht, in Zeiten von Überalterung der Bevölkerung und steigender Patientenzahlen, darum, wo man am besten sparen kann, sondern wo ausreichend hochqualitative Leistungen erbracht werden können. Die Privatspitäler arbeiten sicher gut, aber den Versorgungsumfang, den große öffentliche Spitäler, wie sie beispielsweise der Wiener Krankenanstaltenverbund betreibt, leisten, kann man mit denen von kleinen Einrichtungen, wie es die Privatspitäler sind, in keinster Weise vergleichen. Wenn nun die Privatspitäler staatlich (noch) stärker subventioniert werden sollen, um einen 'wichtigen Beitrag zum Gesundheitssystem zu leisten', dann müssen die öffentlichen Spitäler ebenfalls mehr Geld bekommen."

Die öffentlichen Spitäler leiden derzeit unter massiver Arbeitsverdichtung, einem großen Patientenaufkommen und gleichzeitig einem enormen Spardruck. "Jetzt lediglich den Privatspitälern mehr Geld in die Hand zu drücken, wird dem Gesundheitssystem nur marginal helfen", betont Weismüller und fordert die Bundesregierung auf, die Sache zu "überdenken", da man ansonsten den Weg in Richtung der Zwei-Klassen-Medizin verschärfen würde.


DON'T SMOKE: 881.569 Stimmen für Nichtraucherschutz-Volksbegehren
881.569 Österreicherinnen und Österreicher haben das Nichtraucherschutz-Volksbegehren "DON'T SMOKE" unterschrieben. Damit ist es stimmenmäßig das sechsterfolgreichste Volksbegehren in der Geschichte Österreichs. Auch wurde das Ziel, nämlich die von Vizekanzler Heinz-Christian Strache genannten 900.000 Eintragungen zu erhalten, beinahe erreicht. "Vizekanzler Strache hat dem Volksbegehren eine - willkürliche gewählte - Marke von 900.000 Unterschriften für eine verbindliche Volksabstimmung vorgegeben. Die Bevölkerung hat imposant geantwortet. Nun liegt es an ihm, ob er die Stimmen von 881.569 Österreicherinnen und Österreichern auch ernst nimmt", so die "DON'T SMOKE-Initiatoren Ärztekammerpräsident Thomas Szekeres und Krebshilfe-Präsident Paul Sevelda.

Mehr Informationen können Sie der Presseaussendung hier entnehmen.


ÖÄK: Einladung "IN FUSION18" am 13. November 2018
Am 13. November 2018, findet von 16.00 bis 20.00 Uhr die nächste "IN FUSION" -Veranstaltung der Bundeskurie angestellte Ärzte der Österreichischen Ärztekammer im ORF Radiokulturhaus statt. Das Thema dieses Mal heißt "Dr. Digi Rob - Der bessere Arzt?". Programm- und Anmeldedetails dazu können Sie jetzt hier nachlesen.


Wir sind für Feedback, Wünsche und Anregungen stets offen.
Diese bitte an: kurie.ang@aekwien.at.

Mit kollegialen Grüßen

Ihre Kurie angestellte Ärzte