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Arbeiterkammer: 20 Prozent mehr Spitalspersonal in Oberösterreich notwendig

Die Arbeiterkammer in Oberösterreich fordert 20 Prozent mehr Personal für die Spitäler. An den 18 Krankenhausstandorten in Oberösterreich arbeiten neben der Ärzteschaft rund 25.000 Beschäftigte, für die die Arbeiterkammer als gesetzliche Interessensvertretung zuständig ist. 16.000 sind in der Pflege, in medizinisch-technischen Bereichen, als Hebammen oder in medizinischen Assistenzberufen tätig. 
Pro Jahr bewältigen sie über 530.000 stationäre Patientenaufenthalte, tausende Ambulanzbesuche und vieles mehr. In einer groß angelegten Studie hat die Arbeiterkammer nun die Arbeitsbedingungen erhoben. Das Fazit: Die AK ortet eine massive Belastung der Beschäftigten und eine Gefahr für die Versorgungsqualität. Knappe Personalbesetzungen seien ein Hauptgrund, aber auch die Nichtbeachtung von Krankenständen oder Weiterbildungen.<br><br>

Vizepräsident und Obmann der Kurie angestellte Ärzte der Ärztekammer für Wien Wolfgang Weismüller sieht darin die Befürchtungen der Ärztekammer, die auch die Ärzteschaft bei diesen Missständen inkludieren, bestätigt: "Auch in Wien sieht es ähnlich aus - wenn nicht sogar prekärer." Laut Weismüller bestätigen dies diverse Umfragen der Ärztekammer aus der Vergangenheit, denn in Wien fehlen mindestens 300 Ärztinnen und Ärzte. "Unsere Spitäler sind überlastet, wir haben immer weniger Zeit für unsere Patienten", betont Weismüller und appelliert: "Die politische Verantwortlichen müssen die Fakten akzeptieren und endlich die notwendigen Arbeitsstellen schaffen und besetzen".


KAV: Aktuelles zum Krankenhaus Nord

Die kürzlich ernannte Generaldirektorin des Wiener Krankenanstaltenverbunds Evelyn Kölldorfer-Leitgeb und Gesundheitsstadtrat Peter Hacker gaben in einer gemeinsamen Pressekonferenz vergangene Woche den Fahrplan für das Krankenhaus Nord bekannt. Demnach solle das Haus im September 2019 in Vollbetrieb gehen. Ab Ende Mai müsse innerhalb von vier Wochen das Personal aus drei kompletten Spitälern und aus mehreren Abteilungen fünf weiterer Häuser übersiedeln. Die ersten Patienten sollen schon im Juni behandelt werden.

Seitens der Kurie angestellte Ärzte der Ärztekammer für Wien hofft man, dass die Übersiedlung ohne Komplikationen sowohl für die Belegschaft der Spitäler als auch für die Patienten geschehen wird. Die Wiener Ärztekammer wird jedenfalls den Prozess sehr genau verfolgen und besonderes Augenmerk darauflegen, dass das neue Krankenhaus mit ausreichend Personal ausgestattet sein wird. Wir werden Sie dazu selbstverständlich am Laufenden halten


ÖÄK: Reminder "IN FUSION18" am 13. November 2018 

Am 13. November 2018, findet von 16.00 bis 20.00 Uhr die nächste "IN FUSION" -Veranstaltung der Bundeskurie angestellte Ärzte der Österreichischen Ärztekammer im ORF Radiokulturhaus statt. Das Thema dieses Mal heißt "Dr. Digi Rob - Der bessere Arzt?". Programm- und Anmeldedetails dazu können Sie jetzt hier nachlesen.


Wir sind für Feedback, Wünsche und Anregungen stets offen.
Diese bitte an: kurie.ang@aekwien.at.

Mit kollegialen Grüßen

Ihre Kurie angestellte Ärzte