Sehr geehrte Frau Kollegin!
Sehr geehrter Herr Kollege!

 

SVA - neues Zusatzübereinkommen für 2019 abgeschlossen
Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass nun auch mit der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft (SVA) ein neues Zusatzübereinkommen für den Zeitraum vom 1. April 2019 bis 31. Dezember 2019 verhandelt werden konnte. Die Vereinbarung sieht nachfolgende Entwicklungen vor:

  • Tarifvalorisierung um 2,05% (ausgenommen Labor)
  • Beibehaltung der Abrechnungsmöglichkeiten aller Laborparameter bis 31. Dezember 2019
  • Eigener Abschnitt für die Fachgruppe Kinder- und Jugendheilkunde im Honorarkatalog
  • Zuschuss zur e-Medikation für Nicht-GKK Ärztinnen und Ärzte in der Höhe von EUR 20,00 monatlich - mehr
  • Zuschuss zu eKOS (elektronisches Kommunikationsservice) für Nicht-GKK Ärztinnen und Ärzte in der Höhe von EUR 4,00 monatlich.
    Bitte beachten Sie: Die Abrechnungspositionen eKOS1 und eMED1 können unabhängig von der Zahl der Patienten jeweils nur einmal pro Monat abgerechnet werden und werden nur dann honoriert, wenn diese Zuschüsse von keinem anderen Krankenversicherungsträger zur Auszahlung gelangen - mehr
  • Zuschlag für die BKFP-Beratung in der Höhe von EUR 3,00 für Fachärzte für Frauenheilkunde und Geburtshilfe und Ärztinnen und Ärzte für Allgemeinmedizin - mehr
  • Verlängerung der KM-Geld-Regelung
  • Gleichzeitige Verrechenbarkeit der Position TA zu einer VU-Basisuntersuchung - mehr
  • Änderungen bei der Position 35e und 35f für die Fachgruppe Neurologie

Bezüglich der Fusionierung der SVA mit der SVB zur gemeinsamen SVS (Sozialversicherung der Selbständigen) laufen bereits intensive Gespräche, über welche wir Sie zeitnah informieren werden. Das Zusatzübereinkommen für Einzelpraxen und Gruppenpraxen und alle weiteren Vereinbarungen, die ab 1. April 2019 in Kraft treten finden Sie auch gesammelt hier auf unserer Website.


Reminder Befragung "Geriatrische Versorgung in Wien im Kontext des demografischen Wandels"
Das Österreichische Institut für Wirtschaftsforschung führt im Auftrag der Ärztekammer für Wien diese Woche eine kurze Befragung durch. Durch Ihre Teilnahme ermöglichen Sie die Gestaltung einer faktenbasierten und rationalen Gesundheitspolitik. Ihre Angaben werden streng vertraulich und mit größter Sorgfalt behandelt und anonymisiert. Die Ergebnisse werden nur in zusammengefasster Form veröffentlicht, ein Rückschluss auf einzelne Befragungsteilnehmende ist vollkommen ausgeschlossen. Sie sollten dazu bereits ein E-Mail mit Einmal-Zugangscode und Link zur Umfrage von uns erhalten haben. Wir bitten Sie um Ihre geschätzte Unterstützung.


Mythos oder Wahrheit: Pflegenotstand in Österreich
Die Zahlen und Prognosen sind bedrohlich: Knapp vier Milliarden Euro werden jährlich für die Alterspflege ausgegeben, davon 2,4 Milliarden Euro aus Mitteln der öffentlichen Hand. Bis zum Jahr 2030 werden sich die Ausgaben mehr als verdreifachen, konkret um 322 Prozent. Im Jahr 2030 werden 630.000 Österreicher mehr als 80 Jahre alt sein, ein Großteil davon wird ganz- oder teilpflegebedürftig, oder zumindest in seiner Mobilität massiv eingeschränkt, sein. Vor diesem Hintergrund startet am 27. März 2019 der von der Wiener Ärztekammer organisierte Erste Österreichische Geriatriegipfel.
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Wir sind für Feedback, Wünsche und Anregungen stets offen.


Diese bitte an: kurie.ng@aekwien.at

Mit kollegialen Grüßen
Ihre Kurie niedergelassene Ärzte