Ärztekammer begrüßt Vorschlag des Bürgermeisters zur Parkpickerlreform

Niedergelassene Ärztinnen und Ärzte müssen vor Ordinationen parken dürfen – 500.000 Visiten pro Jahr

Ärztekammerpräsident Thomas Szekeres begrüßt den heute, Donnerstag, von Bürgermeister Michael Ludwig geäußerten Willen, die Parkraumbewirtschaftung in Wien zu überdenken und flexibler zu gestalten: „Ich freue mich, dass in der Causa Parkpickerl Bewegung entsteht. Es ist eine langjährige Forderung von uns als Ärztevertreter, dass das Parkpickerl für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte nicht nur in deren Wohnbezirk, sondern auch in jenem Bezirk Gültigkeit hat, in dem sie ihre Ordinationen betreiben."

Dies sei für einen einfacheren und schnelleren Ablauf von Hausbesuchen bei den Patientinnen und Patienten dringend notwendig. Szekeres: „Die niedergelassenen Haus- und Fachärzte fahren nach ihren Ordinationszeiten mit dem Privat-Pkw zu den Visiten bei jenen Patientinnen und Patienten, die krankheitsbedingt nicht die Ordination aufsuchen können – und das in etwa 500.000 Mal pro Jahr in Wien."

Sofern die Ärztinnen und Ärzte aber nicht im selben Bezirk ihrer Ordination wohnen, müssen sie zunächst den Pkw von zuhause abholen, weil sie mit diesem nicht vor ihrer Ordination parken dürfen. „Da vergeht wertvolle Zeit, die letztendlich beim Patienten fehlt", betont Szekeres. (bs)