Ärztekammer fordert generelle Impfpflicht für Gesundheitspersonal

In den Krankenhäusern sollen die Spitalserhalter auch die Kosten tragen

Die Wiener Ärztekammer fordert, dass für das gesamte Gesundheitspersonal in Österreichs Spitälern Impfungen zukünftig angeboten und auch durch den Arbeitgeber bezahlt werden sollen – einschließlich von Titerbestimmungen im Falle eines unklaren Impfstatus. Zudem fordert die Ärztekammer, dass in Krankenanstalten zukünftig nur mehr Personen aufgenommen werden dürfen, die einen vollständigen Impfstatus entsprechend den im österreichischen Impfplan empfohlenen Impfungen nachweisen können.

Außerdem sollten auch alle freiberuflich tätigen Ärztinnen und Ärzte sowie das in den Ordinationen tätige Personal durch eine Verordnung der Ärztekammer zu Impfungen verpflichtet werden. Dies hat der Wiener Vorstand gestern, Dienstag, Abend beschlossen. Ein diesbezügliches Ansuchen wird an die Österreichische Ärztekammer ergehen, mit dem Ziel, eine entsprechende Verpflichtung ab dem Jahr 2020 zu verankern. (hpp)