null Influenza-Impfstoff muss endlich bei den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten ankommen

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Influenza-Impfstoff muss endlich bei den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten ankommen

Vizepräsidentin Kamaleyan-Schmied appelliert an Gesundheitsminister Rauch: „Über 180 Ordinationen in Wien sind aktuell ohne Influenza-Impfstoff, bitte handeln Sie rasch im Sinne der Patientinnen und Patienten.“

Bei der aktuell laufenden Influenza-Impfaktion, die in ganz Österreich kostengünstigen Zugang zu dieser sinnvollen Präventionsmaßnahme bietet, treten auch in Wien immer größere Versorgungslücken mit den nötigen Impfstoffen auf. „Bundesminister Johannes Rauch muss dringend mehr Impfstoffe für die Influenza-Aktion bereitstellen und dafür sorgen, dass der offenbar noch vorhandene Impfstoff auch in den Praxen der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte in Wien ankommt. Eine wichtige Aufgabe von Ärztinnen und Ärzten ist es, Menschen ein Gefühl von Vertrauen und Sicherheit zu vermitteln. Bitte handeln Sie daher im Sinne der Patientinnen und Patienten“, appelliert Naghme Kamaleyan-Schmied, Vizepräsidentin und Kurienobfrau der niedergelassenen Ärzte der Ärztekammer für Wien, an Gesundheitsminister Rauch.

In seinem gestrigen Beitrag auf der Plattform „X“ sprach der Gesundheitsminister von 500.000 verfügbaren Dosen für Österreich. „Die Realität im niedergelassenen Bereich sieht in Wien aber anders aus“, stellt Kamaleyan-Schmied klar. „Der Bedarf in Wien ist enorm. Über 180 Ordinationen in Wien sind laut einer Bedarfserhebung aktuell ohne Influenza-Impfstoff. Wir erhalten täglich unzählige Anfragen von niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten, die ihren Patientinnen und Patienten die Influenza-Schutzimpfung anbieten möchten. Leider steht der nötige Impfstoff nicht zur Verfügung und der enorm hohe Bedarf in der aktuellen Krankheitswelle kann nicht gedeckt werden.“

Es brauche nun dringend neue Kontingente sowie eine rasche Verbesserung in der Logistik, „damit endlich sichergestellt wird, dass der offenbar vorhandene Impfstoff auch bei den Hausärztinnen und Hausärzten in Wien ankommt“, sagt Kamaleyan-Schmied abschließend.


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