Sehr geehrte Frau Kollegin!
Sehr geehrter Herr Kollege!

 

Spitalsärzte-Umfrage: Krisengipfel zur Rettung der Spitäler gefordert
Wiens Spitäler sind in Gefahr. Diese Schlussfolgerung bestätigt eine im April 2019 durchgeführte Umfrage unter allen Wiener Spitalsärzten. Die Umfrage wurde durchgeführt, um zu eruieren, wie prekär die Lage in den Wiener Spitälern tatsächlich derzeit ist. Obwohl das Krankenanstalten-Arbeitszeitgesetz (KA-AZG) seit mittlerweile vier Jahren in Wien umgesetzt wird und seitdem die Einführung entsprechender Begleitmaßnahmen zur Aufrechterhaltung der medizinischen Versorgung versprochen wurde, gibt es nach wie vor große Probleme, welche die Arbeit der Ärztinnen und Ärzte massiv erschweren und immer weniger Zeit für die Patienten erlauben. Wolfgang Weismüller, Vizepräsident der Ärztekammer für Wien und Obmann der Kurie angestellte Ärzte, fordert nun einen "Krisengipfel zur Rettung der Wiener Spitäler" ein.

Mehr Informationen dazu können Sie hier nachlesen.


ÖÄK: Personalengpässe in Innerer Medizin und Kinder- und Jugendpsychatrie
Die traditionsreiche Innere Medizin steht vor einem drohenden Personalengpass aufgrund der nahenden Pensionierungswelle, warnt Harald Mayer, Vizepräsident der Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK) und Obmann der Bundeskurie angestellte Ärzte. In den kommenden zehn Jahren werden hier 35 Prozent der ausschließlich angestellten Ärztinnen und Ärzte dieses Fachbereichs das Pensionsalter erreichen. "Wenn in einem so zentralen Bereich eine derart große Lücke droht, dann ist es wirklich höchste Zeit, dass die Verantwortlichen endlich aufwachen und attraktive Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen schaffen. Es muss wieder attraktiv werden, in Österreich als Spitalsarzt beziehungsweise Spitalsärztin tätig zu sein und es muss wieder attraktiv werden, sich in den heimischen Spitälern ausbilden zu lassen", fordert Mayer ein.

Ebenso beunruhigt ist die ÖÄK über das österreichweit mangelhafte Angebot an kassenfachärztlichen Stellen und Krankenhausbetten für Kinder- und Jugendpsychiatrie. In keinem Bundesland wird die vom Gesundheitsplan vorgesehene Anzahl an Fachärzten mit Kassenvertrag erreicht, fast nirgends gibt es ausreichend Krankenhausbetten in der Kinderpsychiatrie. Dabei seien psychische Erkrankungen weltweit im Vormarsch, sagt Ärztekammerpräsident Thomas Szekeres. "Nach wie vor ist Psychiatrie und Psychotherapie ein Mangelfach, bei Erwachsenen und insbesondere bei Kindern. Dieser unzumutbare Zustand muss dringend behoben werden."


Reminder: Bewerbung für den Theodor-Billroth-Preis und den Forschungsförderungspreis der Erste Bank noch bis 31. Mai 2019 möglich
Wie jedes Jahr honorieren die Wiener Ärztekammer sowie die Erste Bank der oesterreichischen Sparkassen AG auch heuer wieder den wissenschaftlich tätigen Nachwuchs mit einem Preisgeld von je EUR 7.500. Im Zuge dessen möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die Einreichfrist für beide Preise mit Freitag, 31. Mai 2019 endet. Es können Arbeiten eingereicht werden, welche die Ergebnisse eigener wissenschaftlicher Tätigkeit beziehungsweise experimenteller Untersuchungen aus einem Fachgebiet der Medizin zum Gegenstand haben. Die Arbeiten dürfen weder vor dem 1. Juni des Vorjahres in schriftlicher Form veröffentlicht noch für einen anderen Preis eingereicht worden sein.

Alle Details hierzu können Sie in den Statuten auf unserer Webseite finden.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und hoffen auf zahlreiche Beiträge!


Wir sind für Feedback, Wünsche und Anregungen stets offen.
Diese bitte an: kurie.ang@aekwien.at.

Mit kollegialen Grüßen

Ihre Kurie angestellte Ärzte