Sehr geehrte Frau Kollegin!
Sehr geehrter Herr Kollege!

 

#draufgschaut - "Gesundheitspolitik unterm Mikroskop"
Wie bereits in den Kuriennews berichtet, hat die Kurie angestellte Ärzte vor Kurzem die Gesundheitssprecher der Parlamentsparteien zu Gesprächen eingeladen, welche die Spitalsärzte betreffen. Vizepräsident und Kurienobmann Wolfgang Weismüller diskutierte dabei über die Eckpunkte im aktuellen Regierungsprogramm, die Finanzierung des Spitalswesens und den aktuellen Umsetzungsgrad des Krankenanstalten-Arbeitszeitgesetzes (KA-AZG). Diese Woche unterhielten wir uns mit SPÖ-Gesundheitssprecherin und Ex-Gesundheitsministerin Pamela Rendi-Wagner.

Die Gespräche können Sie im Internet einsehen, entweder in der geschlossenen Facebook-Gruppe "Ärztinnen und Ärzte in Wien" hier oder auf der öffentlichen Facebook-Seite von "Schützen wir unsere Spitäler" hier.


Weitergabe von ELGA-Daten: Ärztekammer warnt vor Missbrauch
Nach der scharfen Kritik der Ärztekammer an der von der Regierung geplanten Datenweitergabe aus der Elektronischen Gesundheitsakte ELGA wird die Absage seitens Gesundheitsministerin Beate Hartinger-Klein, sensible ELGA-Patientendaten freizugeben, positiv zur Kenntnis genommen. Hier scheint Einsicht eingekehrt zu sein, dass es einem Missbrauch gleichkommen würde, Gesundheitsdaten für Forschungszwecke weiterzugeben, ohne dass klar definiert ist, was darunter überhaupt zu verstehen ist.
Positiv stimmt auch die Bereitschaft des Gesundheitsministeriums, gemeinsam mit der Ärzteschaft grundsätzliche Verbesserungen des e-Befunds von ELGA zu evaluieren. Das System gehört dringend verbessert und ist nicht am technischen Letztstand. Ärztinnen und Ärzte müssen sich derzeit in einem Sammelsurium an PDF-Dateien ohne Suchfunktion zurechtfinden, der fehlende Überblick kostet unnötig Zeit, die dann in der Patientenbetreuung fehlt. Derzeit beginnt die Evaluierungsphase und es herrscht Zuversicht, dass es auch hier zu einer gemeinsamen Lösung, wie bei der e-Medikation, kommen wird.


Reminder: Bewerbung für den Theodor-Billroth-Preis und den Forschungsförderungspreis der Erste Bank jetzt möglich
Wie jedes Jahr honorieren die Wiener Ärztekammer sowie die Erste Bank der oesterreichischen Sparkassen AG auch heuer wieder den wissenschaftlich tätigen Nachwuchs mit einem Preisgeld von je EUR 7.500. Es können Arbeiten eingereicht werden, welche die Ergebnisse eigener wissenschaftlicher Tätigkeit beziehungsweise experimenteller Untersuchungen aus einem Fachgebiet der Medizin zum Gegenstand haben. Die Arbeiten dürfen weder vor dem 1. Juni des Vorjahrs in schriftlicher Form veröffentlicht noch für einen anderen Preis eingereicht worden sein.

Wir freuen uns über Ihre Beiträge, die Sie bis 31. Mai 2018 einbringen können.
Alle Details hierzu können Sie in den Statuten auf unserer Webseite hier finden.

 

Wir sind für Feedback, Wünsche und Anregungen stets offen. Diese bitte an: kurie.ang@aekwien.at.

Mit kollegialen Grüßen

Ihre Kurie angestellte Ärzte