Die Lehrpraxis

Eine Lehrpraxis ermöglicht Kolleg*innen in Ausbildung auch außerhalb des Krankenhauses bzw. eines Ambulatoriums Erfahrung zu sammeln. Die Lehrpraxis bietet die Gelegenheit, mit dem jeweiligen Arbeitsgebiet direkt vor Ort in Berührung zu kommen und gibt die Chance das Spektrum, die Arbeitsbedingungen der freien Praxis sowie das Kassensystem kennen zu lernen. Weiters steht in der Lehrpraxis niedergelassene Ärzt*innen für einen Lehrpraktikanten zur Verfügung, wodurch ein optimaler Austausch gewährleistet werden kann.
 

Lehrpraxen/Lehrgruppenpraxen sind Ordinationsstätten von Ärzt*innen für Allgemeinmedizin bzw. Fachärzt*innen, denen von der Österreichischen Ärztekammer die Berechtigung zur postpromotionellen Ausbildung erteilt worden ist.

Der Lehrpraxisinhaber ist zur Ausbildung der Turnusärzt*innen/Assistenzärzt*innen mit dem Ziel der Vorbereitung auf die Tätigkeit als niedergelassener Ärzt*in verpflichtet. Im Rahmen der Lehrpraxis sollten daher ebenfalls Einblicke in den unternehmerischen und steuerlichen Teil der Ordination sowie in das Kassensystem gewährt werden.

Der*Die Lehrpraxisinhaber*in hat den Erwerb von Kenntnissen, Erfahrungen und Fertigkeiten laufend zu überprüfen und dabei zu beurteilen, inwieweit den Turnusärzt*innen/Assistenzärzt*innen die erforderlichen Ausbildungsinhalte tatsächlich vermittelt worden sind.
 


WICHTIGER Hinweis für Lehrpraxisinhaber und Turnusärzt*innen/Assistenzärzt*innen, die in einer Lehrpraxis beschäftigt sind:
Das Lehrpraxis-Referat ersucht die Lehrpraxisinhaber*in sowie Turnusärzt*innen/Assistenzärzt*innen sämtliche Änderungen, wie z.B. Ordinationsverlegungen, Namensänderungen, vorzeitige Lösungen des Dienstverhältnisses etc. umgehend der Ärztekammer für Wien bekanntzugeben.