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Hitzewelle: Kammer für Ärztinnen und Ärzte in Wien weist auf die Gesundheitsgefahren durch Extremhitze hin

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Hitzewelle: Kammer für Ärztinnen und Ärzte in Wien weist auf die Gesundheitsgefahren durch Extremhitze hin

Appell: Ältere Menschen, Säuglinge und Kleinkinder, Schwangere sowie Menschen mit Vorerkrankungen besonders schützen

Angesichts der für Wien prognostizierten Hitzewelle weist die Kammer für Ärztinnen und Ärzte in Wien auf erhebliche gesundheitliche Belastungen hin. Laut Geosphere Austria wird ab Freitag die mittlere Temperatur für mindestens drei Tage 35 °C erreichen oder überschreiten und während der Nacht nicht unter 20°C abkühlen. In Städten wie Wien, wo versiegelte Flächen die Temperaturen zusätzlich in die Höhe treiben, ist die Belastung besonders hoch. Naghme Kamaleyan-Schmied, Vizepräsidentin und Kurienobfrau der niedergelassenen Ärzte der Kammer für Ärztinnen und Ärzte in Wien, ruft dazu auf, Hitzegefahren ernst zu nehmen und rechtzeitig gegenzusteuern: „Ältere Menschen, Personen mit Vorerkrankungen wie Diabetes oder Bluthochdruck, Schwangere sowie Säuglinge und Kleinkinder sind bei anhaltender Hitze besonders gefährdet“, betont Kamaleyan-Schmied. „Hohe Temperaturen können unter anderem Muskel- und Kopfschmerzen, Übelkeit, Erschöpfung und Herz-Kreislauf-Beschwerden verursachen. Bei älteren Menschen kann es zudem zu schweren Kreislaufproblemen oder Verwirrtheit kommen. In solchen Fällen sollte rasch ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden.“

Die Kammer für Ärztinnen und Ärzte in Wien empfiehlt:

  • Trinken Sie an heißen Tagen mindestens zwei Liter Wasser täglich.
  • Kühlen sie sich ab – z.B. durch auflegen eines feuchten Tuches auf Kopf und Nacken.
  • Tragen Sie helle und luftige Kleidung.
  • Verzichten Sie auf körperliche Anstrengung, vor allem im Freien in direkter Sonneneinstrahlung.
  • Verzichten Sie auf den Konsum von Alkohol.
  • Halten Sie Wohnräume möglichst kühl indem Sie tagsüber abdunkeln und nachts lüften.
  • Schauen Sie regelmäßig nach älteren, kranken oder alleinlebenden Personen.

Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Patientinnen und Patienten mit Bluthochdruck und Personen, die blutdrucksenkende oder entwässernde Medikamente einnehmen, sollten außerdem regelmäßig ihren Blutdruck messen. „Achten wir aufeinander und schützen wir besonders jene Menschen, die gesundheitlich am stärksten gefährdet sind. So kommen wir gemeinsam gut durch die Hitzewelle“, appelliert Kamaleyan-Schmied an die Wiener Bevölkerung.


 


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