|
Sehr geehrte Frau Kollegin!
Sehr geehrter Herr Kollege!
wie Sie den aktuellen Medienberichten entnehmen konnten, stehen in den kommenden Wochen wesentliche Verhandlungen über die künftige Finanzierung der österreichischen Universitäten und damit auch der Medizinischen Universität Wien an.
Für die Jahre 2028 bis 2030 haben die österreichischen Universitäten nach eigenen Berechnungen einen Finanzierungsbedarf von rund EUR 18 Milliarden angemeldet. Seitens des Wissenschaftsministeriums wurden bislang EUR 15,5 Milliarden in Aussicht gestellt. Damit besteht derzeit eine erhebliche Finanzierungslücke.
Für die Ärztinnen und Ärzte am Universitätsklinikum AKH Wien ist diese Entwicklung von besonderer Bedeutung: Laut aktuellen Medienberichten könnten bei einer entsprechenden Budgetkürzung bis zu 200 ärztliche Stellen am Universitätsklinikum AKH Wien finanziell nicht gedeckt sein.
Die Kurie angestellte Ärzte der Ärztekammer für Wien nimmt diese Entwicklung sehr ernst. Wir werden uns mit Nachdruck dafür einsetzen, dass notwendige Einsparungen nicht zulasten der Ärztinnen und Ärzte am Universitätsklinikum AKH Wien und damit letztlich auch nicht zulasten der Patientenversorgung gehen.
Dazu stehen wir bereits in Kontakt mit dem Betriebsrat und werden in den kommenden Wochen entsprechende Gespräche mit den wichtigsten Stakeholdern führen. Unser Ziel ist es, die Interessen der Ärztinnen und Ärzte am Universitätsklinikum AKH Wien klar zu vertreten und uns für den Erhalt der ärztlichen Arbeitsplätze sowie angemessener Arbeitsbedingungen einzusetzen.
Über die weiteren Entwicklungen und die Ergebnisse unserer Gespräche werden wir Sie selbstverständlich informieren.
Für Fragen stehen wir Ihnen selbstverständlich unter mmma3VyaWUuYW5nQGFla3dpZW4uYXQ= gerne zur Verfügung.
|