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null KV-Verhandlungen für Privatkrankenanstalten: Ärztekammer und Gewerkschaft fordern umgehende Wiederaufnahme

Sowohl die Ärztekammer als auch die Gewerkschaft vida fordern, die von den Arbeitgebern einseitig ausgesetzten Verhandlungen wiederaufzunehmen. Ärztekammer und vida haben mittels Video-Konferenzen im April und Mai weiterverhandelt und wären auch für eine Zwischenlösung bereit gewesen. Ziel war zumindest eine Abgeltung über der Inflation und eine der Corona-Krise geschuldete Erhöhung der Gefahrenzulage. Dass die Arbeitgeber die Verhandlungsgespräche zum Kollektivvertrag für Bedienstete von Privatkrankenanstalten nun erst wieder im September aufnehmen wollen, ist aus Sicht der Ärztekammer und vida eine Verzögerungstaktik auf Kosten der Beschäftigten.

Aus Sicht der Ärztekammer ist es absolut unverständlich, dass man nicht bereit ist, die für Ärzt*innen nicht adäquaten kollektivvertraglichen Ansätze nicht nur nicht an die Kollektivverträge anderer Träger heranzuführen, sondern im Gegenteil die Schlechterstellung noch zusätzlich verschlechtert.

Die Konzerne, die unter anderem die Privatspitäler führen wie beispielsweise die UNIQA sollten hier raschest Ausgleich schaffen.

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