Weltkrebstag: Ärztekammer mahnt umfassenden Nichtraucherschutz ein

Einleitung des Volksbegehrens startet in Kürze – Szekeres: „Wir werden den Druck kontinuierlich erhöhen"

Anlässlich des jährlich am 4. Februar stattfindenden Weltkrebstags fordert die Wiener Ärztekammer abermals von der Bundesregierung, die bereits 2015 beschlossenen Maßnahmen zum Nichtraucherschutz nicht zu boykottieren. Es sei „mehr denn je wichtig, am Weltkrebstag daran zu erinnern, welche negativen Folgen der Tabakkonsum auf die Menschen hat". Immerhin ein Drittel aller Krebserkrankungen sei direkt auf das Rauchen zurückzuführen.

Gemeinsam mit der Österreichischen Krebshilfe bereitet die Ärztekammer gerade ihr Volksbegehren für einen umfassenden Nichtraucherschutz sowie ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie vor. Offizieller Startschuss ist der 15. Februar 2018. Dann wird Szekeres gemeinsam mit den weiteren Proponenten des Volksbegehrens die Details sowie den weiteren Maßnahmenkatalog präsentieren.

Ab diesem Zeitpunkt wird die Registrierung voraussichtlich auch freigeschalten sein, das heißt, es können Unterstützungserklärungen in jeder beliebigen Gemeindebehörde oder via Handysignatur beziehungsweise Bürgerkarte abgegeben werden. Diese Unterschriften gelten dann auch gleich für das eigentliche Volksbegehren – es muss also kein zweites Mal unterschrieben werden.

„Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, wir werden den Druck auf die Bundesregierung kontinuierlich erhöhen", verspricht Szekeres und gibt sich engagiert in Richtung der politisch Verantwortlichen: „Wir haben bereits von vielen unterschiedlichen Institutionen wie Patientenvertretern und Fachverbänden Unterstützung erfahren und werden diese Kräfte nun bündeln, um unser Ziel zu erreichen." (ast)